Der Lions-District Bayern Nord hatte zum dritten Mal zum International Youth Camp eingeladen, und 28 Jugendliche und junge Erwachsene aus 14 verschiedenen Ländern waren der Einladung gefolgt. Sie verbrachten erlebnisreiche Tage, teils untergebracht in Gastfamilien in den Haßbergen, und nahmen in Kooperation mit dem Regiomontanus-Gymnasium Haßfurt und dem Walter-Rathenau-Gymnasium Schweinfurt an Workshops mit Tanz, Musik, Gesang und Kunst teil. Das Resultat daraus präsentierten die jungen Leute am Freitagabend einem begeisterten Publikum, das sich mit viel Applaus bedankte.

Der Freitagvormittag war einem Besuch im Landratsamt Haßberge vorbehalten. Hier wurden die Gäste aus Armenien, Algerien, China, Dänemark, Finnland, Frankreich, Griechenland, Indien, Italien, Rumänien, Russland, Spanien, Türkei und der Ukraine durch Oberregierungsrätin Adelinde Friedrich und stellvertretenden Landrat Michael Ziegler begrüßt.


Der Geist der Völkerverständigung ist wichtig

Harry Riegel vom Regiomontanus-Gymnasium, der auch im Lions-Club Haßberge aktiv ist und größtenteils die Betreuung der jungen Leute übernommen hatte, verwies bei der Abendveranstaltung im Forum der Schule auf das Ziel des Lions-Club: "Den Geist der gegenseitigen Verständigung wecken und leben". Geweckt wurden die Gäste gleich zu Beginn der Veranstaltung, als die jungen Leute eindrucksvoll mit Händen und Füßen demonstrierten, was ein Jugendcamp ist.

Unter Anleitung von Barbara Maruschke aus Haßfurt wurden nicht nur internationale Tänze einstudiert und präsentiert, sondern auch eine deutsche Polka erfreute die Zuschauer. Oliver Kunkel, der in Zeil lebt und am Walter-Rathenau-Gymnasium Schweinfurt als Lehrer arbeitet, hatte verschiedene Liedbeiträge gemeinsam mit den jungen Leuten einstudiert und diese auch teilweise am Klavier begleitet.

So ließen nicht nur "Les Choristes" oder "Someone like you" Gänsehautfeeling aufkommen. Anhand von Präsentationen gaben die jungen Leute Einblicke in ihre Heimat, ihre Familien und Gewohnheiten. Eine Foto-Show ließ die Projektwoche in den Haßbergen Revue passieren. Kulinarische Köstlichkeiten aus den Herkunftsländern der Camp-Teilnehmer rundeten den internationalen Abend ab.