Vor Ort traf er sich mit Stefan Burkel, dem zuständigen Beamten der Gemeinde Oberaurach, der jetzt die Wasserschutzpolizei und das Landratsamt informieren wird. Mit einem geländegängigen Fahrzeug muss jemand Bauschutt in den ehemaligen Steinbruch gefahren haben. Fliesenscherben, zerbrochene Ziegelsteine und asbesthaltige Fassadenverkleidungsplatten füllen eine ganze Kuhle am Rand des Steinbruchs.


Installationsschläuche und Reifen



"Das hier ist in den letzten Tagen dazugekommen, das hab ich noch gar nicht gesehen," erklärt Kraus, als er zusammen mit dem Beamten am Eingang des Steinbruchs zwei mehrere Meter lange Installationsschläuche entdeckt. Ein Stück oberhalb liegen Reifen zwischen den Bäumen, davor Garten- und Speiseabfälle.

Die Krönung der Frechheit ist aber auf der Wiese oberhalb des Steinbruchs zu sehen. Hier stellte Horst Kraus vor wenigen Wochen einen Traktor-Anhänger vorübergehend ab - und postwendend "entsorgte" hier jemand zwei große grüne Regentonnen sowie mehrere zerbrochene Kunststoff-Blumenkästen und Blumentöpfe.


Das gehört auf den Wertstoffhof



"Man meint, wir hätten keinen Wertstoffhof, meint Stefan Burkel und schüttelt den Kopf. Leider ist er in regelmäßigen Abständen mit solchem Umweltfrevel befasst. "Scheinbar gibt es keinen Respekt, weder vor der Umwelt, noch vor fremdem Eigentum", so seine Erfahrung.

Leider führen die Ermittlungen der Behörden in solchen Fällen nur selten zum Erfolg, wenn aber, drohen empfindliche Bußgelder. Stefan Burkel appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, die sich regelmäßig in der Natur bewegen, die Augen aufzuhalten und solche illegalen Müllablagerungen und möglichst auch die Verursacher anzuzeigen, denn für die Entsorgung steht am Ende der Steuerzahler gerade.