Dass im VBW viel geleistet wird, zeigte sich gleich bei der ersten Tanzvorführung, wo kleine Balletteusen graziös und stolz über die Bühne schritten und tanzten. Zu modernen Rhythmen in geschickter Choreographie von Sarah Eckert wirbelten die schon etwas älteren Tänzerinnen bei ihren beiden Modern-Jazz-Dance-Darbietungen über die Tanzfläche, so dass das Publikum am Ende begeistert Beifall klatschte.

Dabei zeigte sich, dass die Tanzkurse bei den kleinen und jugendlichen Teilnehmerinnen gut ankommen, ihnen viel Spaß bereiten und auch etwas Positives für die Koordination von Bewegungen, Exaktheit beim Schritt und die Einordnung in eine Tanzgruppe mit sich bringen. Darum, weil es ihnen viel Spaß bereitet, trat auch die Hip-Hop-Gruppe mit einem "Hip-Hop-Remix" aus einem ehemaligen Kurs von Katharina Esslinger auf.
Sie hatten sich ihren sehr gut gelungenen Tanzauftritt selbst wieder einstudiert.

Klangvolle Stimmen

Zwischen die Tänze eingestreut wurden zwei Auftritte des Gitarrenkurses des VBW. Mit ihren Musikstücken bewiesen die Gitarristen ihre großen Fortschritte, die sie dank Kursleiter Martin Scherer gemacht haben, der ein Lied zudem mit seiner klangvollen Stimme selbst begleitete. Das taten auch eindrucksvoll die jungen Sängerinnen Lea Hofmann und Alina Eckert, die dabei zeigten welch großes Talent in ihnen steckt.

Ihr Können bewiesen auch Anna-Lena Burger und Emily Köttler mit ihren Liedern, die sie bei Ingrid Beringer in einem Keyboard-Kurs gelernt haben. Martin Scherer zeigte an diesem Abend nicht nur, was er seinen Schülern im Gitarrekurs beigebracht hat. Er hatte auch seinen Projekt-Chor mitgebracht, der, begleitet von Petra Schlosser, Lieder aus seiner Feder vortrug. Das Publikum spendete dafür viel Beifall und sang gerne mit.

Adventliche Stimmung

Einen Leckerbissen bot Judith Hutzel-Weisel, die mit ihrem Spiel auf ihrer Harfe und ihrem wunderbaren Gesang eine angenehme vorweihnachtliche Stimmung im Saal verbreitete.

Dass im VBW Königsberg viel Leben steckt und sehr viel für die Jugend getan wird, zeigte sich zum Schluss des "Winterabends", als sich alle Teilnehmer noch einmal auf der Bühne versammelten und sich Martin Scherer und sein Projektchor verabschiedeten.

Sie wählten symbolische Worte bei dem Lied "Lieder wehen übers Land, es klingt wie Friedensmusik! Völker reichen singend sich die Hand für ein Leben im Glück." Kurt Sieber würdigte die Organisation durch Claudia Pasler und Simone Lörzer und deren Familien.