"Ich war von den Leuten dort total fasziniert!", schwärmt Carina Krell, "obwohl sie nicht viel haben, sind sie zufrieden. Sie machen einfach das Beste aus ihrem Leben und sind glücklich." Die Menschen, die die 19-Jährige so faszinierten, sind die Menschen in Ghana, Afrika. Für zehn Wochen flog Carina Krell, nach ihrem Abitur im letzten Jahr, im Januar 2012 in dieses afrikanischen Entwicklungsland, genauer gesagt in die Hauptstadt Accra, um dort ein Praktikum zu absolvieren. Seit Ostern ist sie wieder in ihrer Heimat und unsere Zeitung wollte natürlich wissen, wie ihr Praktikum war und was sie so alles erlebt hat.

"Ich hab' dort an einer kleinen Schule gearbeitet und mit den Kindern Matheaufgaben gemacht, Englisch gelernt und Spiele gespielt. Die Kinder lernen aber ganz anders als wir hier in Deutschland", erklärt die Ruppacherin, "Sie lernen einfach auswendig und plappern der Lehrerin nach." Wenn beispielsweise eine leichte Matheaufgabe von der Lehrerin umgestellt wird, können die Schüler diese nicht lösen. "Da fehlt dann einfach die Verknüpfung", weiß Carina Krell, "das war manchmal ganz schön anstrengend, den Kleinen zu helfen."

Erwartungen übertroffen


Aber es machte ihr riesen Spaß und ihre Erwartungen wurden übertroffen, denn die Leute dort waren alle super freundlich und die Kinder total herzlich.