Einmal im Jahr befindet sich der Pfarrweischer Gemeindeteil Rabelsdorf im Ausnahmezustand, allerdings in einem sehr angenehmen und stimmungsvollen. Der von der Freiwilligen Feuerwehr Rabelsdorf organisierte Adventsmarkt im Anwesen von Diethelm und Birgit Schorscher ist seit mehreren Jahren ein Besuchermagnet in der Region.

Dann verwandelt sich das einmal als Golddorf ausgezeichnete Rabelsdorf in ein Lichterdorf, geschmückt mit Fackel- und Kerzenlicht und weihnachtlicher Beleuchtung an fast jedem Haus.

Feuerwehr als "Verkehrswacht"

Um den Ansturm der vielen Autos - Rabelsdorf wird vom öffentlichen Nahverkehr nicht angefahren - zu bewältigen, waren Mitglieder der Feuerwehren Pfarrweisach und Junkersdorf im Schichtdienst eingesetzt.
Sie sorgten für Einbahnverkehr, halfen, dass Fahrzeuge aneinander vorbeikamen und wiesen in Parkplätze ein.
Sebastian Kuhn, einer der zahlreichen Helfer, sah und erlebte es stressfrei und locker, er bescheinigte den Fahrern hohe Disziplin in, wie er sagte, "vorweihnachtlicher Ruhe."

Begeisterte Gäste

Einige aus der Menge aufgeschnappte Bemerkungen von begeisterten Besuchern, belegen, dass der Markt ankommt. So meinte etwa Inge Kammer aus Ebern: "Rabelsdorf ist schön! Das ganze Dorf ist an diesem Tag herrlich geschmückt. Es zieht viele Besucher an." Bettina Rappelt aus Burgpreppach sagte, sie sei zwar zum ersten Mal hier, fände es aber "einfach super! Ich bin begeistert von der schönen Stimmung!"

Auch die Aussteller an den Verkaufsständen zeigten sich zufrieden, "nachdem der Veranstalter den Wind abgestellt hatte", wie eine Verkäuferin augenzwinkernd bemerkte.

Advent noch vor dem Totensonntag?

Eine Besucherin wusste zu berichten, der Pfarrer von Altenstein habe sich von der Tatsache, dass bereits vor dem Totensonntag ein Adventsmarkt stattfindet, gar nicht begeistert gezeigt. Wie dem auch sei, dem Besucherandrang gab es keinen Abbruch. Vielleicht könnte man da heraushören, dass die Adventszeit nach vorne verlängert werden müsste.