Die wiederum war als Zeugin geladen und verneinte diese Angabe: "Das haben Sie erst zugegeben, als wir Sie deswegen angeschrieben haben", erklärte sie vor Gericht gegenüber dem Angeklagten.
Der Mann mit ausländischen Wurzeln berief sich neben seiner Ehre immer wieder auf Verständigungsprobleme. Er habe nicht verstanden, welche Angaben er hätte machen müssen. "Da ist nichts aufzuschreiben, nur ein Kreuzchen zu machen", entgegnete der Richter.

Datenabgleich


Die wahren Geldverhältnisse erfuhr die Behörde durch einen Datenabgleich. Zuvor hatte der Angeklagte zweimal - beim Erst- und beim Folgeantrag - falsche Angaben gemacht. Das Jobcenter will der Mann aber ohnehin "nie wieder betreten", weil ihm dort das letzte Geld aus der Tasche gezogen werde. Davon ist aber noch einiges übrig. Von seinem Privatvermögen musste der Mann lediglich die zu Unrecht bezogenen Leistungen zurückzahlen.