Für den ESC Haßfurt gilt am Sonntag (27. Januar) beim ESC Vilshofen (Spielbeginn 17.15 Uhr) nur ein Sieg. Zwar wird es immer schwerer, am Ende einen der begehrten ersten zwei Plätze zu belegen, die zur Teilnahme an den Entscheidungsspielen zur Bayerischen Eishockey-Landesligameisterschaft und womöglich zum direkten Aufstieg in die Bayernliga berechtigen.

Aufgeben kommt nicht infrage

Doch trotz der aktuell vier beziehungsweise fünf Punkte Rückstand auf Tabellenführer Dingolfing und Verfolger Mitterteich, die sich seit Wochen keine Blöße geben, kommt für die "Hawks" des ESC Haßfurt (3./24:10) ein vorzeitiges Aufgeben nicht infrage. "Wir kämpfen bis zum letzten Saisonspiel am 17. Februar in Regen um unsere Chance und um jeden Punkt", stellt Frank Genßler klar. Beim ersten von noch vier ausstehenden Auswärtsspielen hofft der Falken-Trainer beim Namensvetter ESC Vilshofen (10./9:23) auf den vierten doppelten Punktgewinn der Saison in einem fremden Stadion. "Es ist natürlich unser Anspruch, dass wir selbstbewusst und mit Siegeswillen in die Partie gehen", sagt der 44-Jährige.

Die Sieg-Chancen stehen freilich nicht schlecht, denn die "Wölfe", die bereits im ersten Aufeinandertreffen mitte November nach anfänglichen Problemen deutlich mit 8:3 bezwungen wurden, haben erst zwei ihrer bislang sieben Heimspiele für sich entschieden. Gegen Topmannschaften wie Regen (3:6) oder Dingolfing (1:7) gab es deutliche Niederlagen. Gleichzeitig warnt Genßler allerdings vor Überheblichkeit und Nachlässigkeit. "Wir müssen wieder hochkonzentriert in die Begegnung gehen, um nicht eine ähnliche Enttäuschung wie zuletzt in Ottobrunn oder gar in Regensburg zu erleben", erinnert er sich ungern an die beiden Gastspiele. Und nachdem den Unterfranken bereits in der Vorsaison nur ein mageres 1:1-Unentschieden gelang, ist am Sonntag "äußerste Vorsicht und Respekt" geboten.

ESC Haßfurt
: Jung, Hildenbrand - Schorr, Berndaner?, Ankenbrand, Kaufmann?, Märkl, Zösch - Zimmermann, Dürr, Popek, Franek, Stöpel, Kinereisch, Bates, Brahmer, Rambacher.