Der TVE hatte zwar die weitaus größeren Spielanteile, fand jedoch kein Mittel, um die vielbeinig verteidigende Gästeabwehr aus den Angeln zu heben. Möglichkeiten waren vorhanden, dies jedoch teilweise auch unter Mithilfe der Gäste, die vor dem Wechsel zweimal mit Schüssen ihr eigenes Gehäuse in Gefahr brachten. In der 3. Minute hatte der glücklose Köhler eine Kopfballchance, zehn Minuten später scheiterte er nochmals am Gästetorwart. In dieser Phase spielten sich turbulente Szenen im Strafraum von Wacker ab. Der verletzte Torjäger Fischer wurde bei den Hausherren an allen Ecken und Enden vermisst. Trailsdorf verlegte sich mehr oder weniger auf Konter mit langen Bällen, kam jedoch kaum einmal so richtig gefährlich vor den Kasten von Torwart Jens Kapell. Nach gut einer halben Stunde erhöhten die Gastgeber nochmals ihre Angriffsbemühungen und hatten durch Heidenreich, Köhler und Döhler Möglichkeiten zum Führungstreffer auf dem Fuß oder Kopf, doch fehlten einfach die Kaltschnäuzigkeit oder das Glück.

Es fehlt die klare Linie


Auch nach Wiederbeginn änderte sich nichts. Ebern rannte an, doch ohne eine klare Linie. Dazu kam, dass der Rasen ein präzises Kombinationsspiel nicht immer zuließ. Zwischen der 60. und 75. Minute gab es drei weitere gute Einschussmöglichkeiten der "Turner" durch Ammon und zweimal Köhler, ohne das etwas Zählbares heraussprang. Auch die Eberner Schlussoffensive blieb erfolglos.