Am dritten Kampftag der 2. Judo-Liga der Frauen standen für die SG Eltmann die Auswärtsaufgaben gegen Chemnitz und Altenfurt auf dem Programm. Während Altenfurt als Tabellenzweiter der Favorit an diesem Tag war, schien die Begegnung gegen Chemnitz völlig offen. Beide Teams rangierten vor dem Aufeinandertreffen im hinteren Tabellendrittel. Mit einem Unentschieden und einer Niederlage war die Ausbeute der Eltmannerinnen eher mager.

Wie üblich kam es im ersten Aufeinandertreffen des Tages zu der Begegnung der beiden Gastmannschaften. Nach den Auftaktbegegnungen stand es 0:2 aus Sicht der Eltmannerinnen. Clara Köhne, erstmals in dieser Saison mit auf der Matte, siegte dann aber sehenswert und sorgte für den Anschlusspunkt. Den darauf folgenden Kampf entschied Altenfurt für sich zum 1:3. Anschließend folgte der Kampf zwischen Rebecca Heidingsfelder auf Seiten der Unterfranken und Jasmin Pfaffenberger für Altenfurt.
Heidingsfelder lieferte eine Topbegegnung, wurde aber für ihre Anstrengungen nicht belohnt. Nach einer umstrittenen Kampfrichterentscheidung geriet sie in Rückstand, musste dann von ihrer taktischen Marschroute abweichen, um den Rückstand wett zu machen, und geriet dabei in einen Haltegriff, aus dem es kein Entrinnen gab. Damit ging Altenfurt uneinholbar in Führung. Die beiden nachfolgenden Siege von Freudenberger und Bock sorgten nur noch für eine Ergebniskorrektur zum 3:4.


3:1-Führung reicht nicht zu einem Sieg

In der anschließenden Begegnung gegen Chemnitz mussten die Wallburgstädterinnen nun punkten, wollten sie den Kontakt zum Tabellenmittelfeld nicht verlieren. Eltmann startete unglücklich mit einer Niederlage bis 70 Kilo. Aber in den nachfolgenden Begegnungen zeigten die Franken, was in ihnen steckt, und punkteten dreifach zum 3:1-Zwischenstand. In der Klasse bis 57 Kilo erkämpfte Sophia Lacher ein wertvolles Unentschieden in einer spannenden Partie und sicherte ihrer Mannschaft vor den beiden abschließenden Begegnungen zumindest einen Punkt. Dabei sollte es dann auch bleiben. Chemnitz trumpfte in den beiden Abschlussbegegnungen stark auf und holte noch ein Unentschieden 3:3.

In der abschließenden Auseinandersetzung setzte sich die Heimmannschaft mit 4:3 gegen Altenfurt durch und steht damit vor dem abschießenden Ligakampf im September auf einem sicheren Nichtabstiegsplatz. Altenfurt eroberte die Tabellenspitze, Eltmann dagegen bekam die "Rote Laterne" von Rheinland überreicht, das völlig überraschend als Tabellenletzter den Tabellenführer aus Homburg mit 5:2 besiegte.

Am letzten Ligakampf der Saison trifft nun am 24. September in Eltmann die Heimmannschaft auf den Tabellenvorletzten aus Rheinland (beide Teams weisen drei Punkte auf) und auf Wiesbaden, das mit vier Punkten auf dem sechsten Platz liegt. Das heißt, dass im Kampf um den Klassenerhalt noch alles offen ist, und die Eltmannerinnen bauen auf den Heimvorteil.