Umso beachtlicher, dass es drei Knetzgauer auf das Siegerpodest schafften. Über die fünf Altersklassen hinweg verteilt kamen immer wieder die gleichen Pylonen zu Fall, und manche Fahrer übersteuerten das Kart und rutschten in ganze Torkombinationen hinein. In der Altersklasse (AK) 1 wurde der Knetzgauer Raphael Stoppel mit zwei Pylonenfehlern und einer Fahrtzeit von 72,48 Sekunden Zweiter und wies 7,52 Sekunden Vorsprung vor dem Drittplatzierten auf.

Als die AK2 starten wollte wurde festgestellt, dass die Tontechnik komplett ausgefallen war. Um die Startzeiten der einzelnen Altersklassen nicht unnötig zu verzögern, beschloss das Schiedsgericht, den ersten Durchgang ohne Zeit- und Fehleransage durchzuführen. So war es für Trainer und Piloten schwer einzuschätzen, wo sie nach dem Trainingslauf oder dem ersten Wertungslauf liegen. Einem "Profi" wie Maximilian Thüring konnte dieses Handicap jedoch nichts anhaben.