Der Parcours begann harmlos, wies aber auch einige anspruchsvolle Elemente vor, wie eine Vollwende und versetzte Gassen. Alle vier Piloten des MSC Knetzgau schafften es in der Altersklasse (AK) I der Acht- und Neunjährigen unter die ersten zehn. Finn Düring kam trotz vier Strafsekunden für die zwei Pylonenfehler mit dem dritten Platz noch auf das Siegerpodest, dicht gefolgt vom Neueinsteiger Kilian Mahr. Mahr absolvierte seine beiden Wertungsläufe fehlerfrei. Auch Pascal Gebhardt und Valentin Schwinn, beide ebenfalls in ihrem ersten unterfränkischen Pokaljahr, blieben fehlerfrei und wurden mit den Plätzen 7 und 8 belohnt. Insgesamt wurden in dieser Altersklasse 134 Strafsekunden bei 19 Startern verhängt.

In der AK2 wurden es dann nur noch 88 Strafsekunden, allerdings bei 23 Startern.
Zwei davon fielen auf Raphael Stoppel, der sich mit diesem einen Pylonenfehler dem Klassensieger Sebastian Hippler vom MSC Bad Brückenau geschlagen geben musste und Zweiter wurde. Andrew Wolff blieb fehlerfrei und nahm für den fünften Platz stolz seinen ersten Pokal entgegen. Sein Vereinskollege Lukas Leitzke brachte eine Pylone zu Fall und rutschte somit auf den siebten Platz. Ivo Schwinn wurde Zwölfter.

Mit 0,57 Sekunden Vorsprung auf Platz 1

Bester Fahrer des MSC Knetzgau in der AK3 war Rene Gebhardt. Trotz eines Pylonenfehlers wurde er Zehnter. Bei Patrick Hofmann kamen gleich acht Strafsekunden dazu, er kam auf den 25. Platz. Niklas Perleth belegte Platz 30 mit sechs Strafsekunden. In der AK4 glänzte Bastian Düring. In den vorangegangenen Wettkämpfen hatte er sich jedes Mal wegen 0,25 Sekunden mit dem zweiten Platz begnügen müssen. Diesmal wendete er das Blatt und fuhr fehlerfrei mit 0,57 Sekunden Vorsprung an die Spitze. Er holte somit den einzigen Klassensieg der "Kart-Teufel" an diesem Tag. Sebastian Hoppe wurde eine Pylone zum Verhängnis, er wurde Neunter.

Einen Regenkrimi lieferte die letzte Altersklasse. Hier ging Tobias Lehmann als Zwölfter von 19 Fahrern ins Rennen. Gleich in seinem ersten Wertungslauf legte er die Bestzeit von 27,78 Sekunden vor. Da der Parcours jedoch langsam abzutrocknen begann, gelang es Felix Reß vom MC Bad Neustadt, die Tagesbestzeit mit 27,70 Sekunden zu toppen. Kurz vor Tobias Lehmanns zweitem Wertungslauf setzte wieder leichter Nieselregen ein, so dass er mit 0,14 Sekunden Platz 2 belegte.