Bei den unterfränkischen Meisterschaften im Vierkampf in Alzenau bewiesen die Leichtathletinnen der LG Haßberge, die diesmal alle vom TV Haßfurt waren, wieder einmal ihre Vielseitigkeit.
Bei schwierigen Bedingungen mit nasser und rutschiger Bahn kämpften sich alle bravourös durch die vier Disziplinen Hochsprung, Ballwurf, 50-Meter-Sprint und Weitsprung.
Johanna Orf schaffte es bei den zehnjährigen Mädchen sogar auf einen Podestplatz. Mit 1,08 Metern im Hochsprung hatte sie zusammen mit weiteren Springerinnen die größte Höhe erreicht. Bei den 3,38 Metern im Weitsprung ist noch viel Luft nach oben, ebenso wie im Ballwurf mit 18,50. Dafür lief sie die 50 Meter als schnellste von allen in 8,27 Sekunden.

Mit diesen Ergebnissen und 1214 Punkten schaffte sie den hervorragenden dritten Platz hinter Greta Hörnlein (Bad Neustadt, 1305) und Alexandra Scharf (Kreis Aschaffenburg, 1242).
In der Altersklasse W10 startete auch noch Celine Gräb, die im Hochsprung 0,96 Meter schaffte, den 80-Gramm-Schlagball 12 Meter weit warf, 2,91 Meter weit sprang und die 50 Meter in 9,56 Sekunden sprintete. Mit 842 Punkten reicht es zum zwölften Platz. Bei den elfjährigen Mädchen waren drei Starterinnen vom TV Haßfurt angetreten. Am besten schlug sich hier Amelie Ludwig mit 1338 Punkten in dem 24 Teilnehmer starken Feld als Zehnte. Ihre Leistungen: 50 Meter 8,05 Sekunden, Weitsprung 4,00 Meter (drittbeste Leistung), Ballwurf 22,5 Meter, Hochsprung 1,04 Meter.
Auch Thea Hiernickel (50 Meter 8,36, Weitsprung 3,40, Hochsprung 1,08, Ball 19 Meter) als 18. und Destiny Pirker (50 Meter 8,74, Weitsprung 3,69, Hochsprung 1,16, Ball 10,50 Meter) als 20. schlugen sich achtbar. Destiny Pirker scheiterte in ihrer Paradedisziplin Hochsprung nur knapp an der Höhe von 1,20 Meter.


Team in der Wertung

Mit fünf Mädchen in den Altersklassen W10 und W11 stellte die LG Haßberge zudem als einer von nur drei Vereinen eine Mannschaft, die aus fünf Athleten bestehen muss, sodass sie in der Mannschaftswertung hinter dem LAZ Kreis Würzburg und der LG Karlstadt-Gambach-Lohr Platz 3 belegte.