Mit den Haibachern (7. Platz / 9 Punkte) kommt ein alter Bekannter in das Seestadion. In der Landesliga lieferte sich der FC Sand stets spannende Duelle mit ihnen. In der zurückliegenden Spielrunde gewannen die Sander im Seestadion mit 2:0 und erreichten in Haibach ein 1:1.

Doch die Vorzeichen haben sich geändert. Die "Alemannen" haben sich gegenüber dem Vorjahr mit insgesamt elf Neuzugängen verstärkt, worunter sich mit dem Rückkehrer Marco Trapp ein absoluter Top-Spieler befindet. Die Haibacher gewannen ihre Heimspiele gegen Aubstadt (2:0), Selbitz (3:1) und Erlangen-Bruck (2:0), verloren aber auswärts in Amberg (0:2), Hollfeld (1:2) und beim Würzburger FV (0:2). Die scheinbare Auswärtsschwäche seines Gegners möchte auch der FC Sand nutzen.

Albert will Kampf sehen


Nach zuletzt zwei Siegen haben die Sander Spieler sehr viel an Selbstvertrauen hinzugewonnen. Der Erfolg in Ammerthal wurde mit einer sehr starken kämpferischen Einstellung errungen, an dem die gesamte Mannschaft Anteil hatte. Neben Torhüter Stefan Klemm ragten Maxi Göbhardt, Bernd Pankratz, Dominik Barth und vor allem Sebastian Götz aus der eifrigen Sander Elf heraus. "Gegen Haibach müssen wir genau so agieren wie in Ammerthal. Wir müssen erneut als ein geschlossenes Team auftreten, das keinem Zweikampf aus dem Weg geht, sondern Pressing spielt und den Gegner durch seine Kampfkraft beeindruckt. In dieser Spielklasse ist Kampf bis zum Umfallen das A und O. Nur damit kann man Spiele gewinnen", so der Sander Trainer Erwin Albert.

Weichenstellung für die Sander


Das heutige Spiel wird zeigen, wohin der Weg des FC Sand in den nächsten Wochen führt. Kann die Heimelf den dritten Sieg in Folge einfahren, kann sie im gesicherten Mittelfeld "mitschwimmen". Bei einer Niederlage würde er aber in den unteren Rängen hängen bleiben. Fehlen werden im Sander Spielerkader der erkrankte Matthias Hoff, der verletzte Markus Krines und der im Urlaub befindliche Stefan Krines. Erwin Albert zur Personalsituation beim FC Sand: "Ich will nicht klagen. Aber große Alternativen habe ich nicht".