Ein bitteres 0:3, das fünfte in Folge, und lediglich 50 Punkte in drei Sätzen, so lautete die Bilanz des Hinspiels für die Eltmanner in Leipzig. Zum Start in die Rückserie und möchte der Aufsteiger nun in der Georg-Schäfer-Halle ein harter Gegner für die Sachsen sein.

Der VC Eltmann zog sich selbst durch stark verbesserte Leistungen in der zweiten Hälfte der Hinrunde aus einem tiefen Leistungsloch und fuhr in den vergangenen fünf Spielen sieben Punkte ein. Diese Punktebilanz wollen die Unterfranken weiter aufbessern und starten voller Mut in die zweite Saisonhälfte.

Mehr Selbstvertrauen

"Wieso sollten wir uns von den anfänglichen Schwächen beeinflussen lassen? Wir haben gezeigt, dass wir mit dem Glaube an uns selbst Siege einfahren können - vor allem vor eigenem Publikum", meint Kapitän Jens Werner, der laut eigener Aussage eine
Aufbruchsstimmung vor und nach der Weihnachtspause innerhalb des Teams beobachtete. "Jeder von uns hat jetzt ein Stück mehr Selbstvertrauen, und unser Spiel ist deutlich sicherer als noch zu Saisonbeginn. Wir möchten gleich zum Auftakt zeigen, dass wir uns in der Liga nicht mehr zu verstecken brauchen", erklärt Werner weiter. Dass Leipzig jedoch kein einfacher Gegner ist, habe sein Team im Hinspiel zu spüren bekommen und werde einige Fehler von damals nicht wieder machen.

Damals zeigten die Oshino Volleys eine ihrer schlechtesten Saisonleistungen. Leipzig auf der anderen Seite gewann vier der ersten fünf Begegnungen, verlor hingegen anschließend fünf von sechs weiteren Partien und muss sich selbst zum Rückrundenauftakt erst wieder finden.

Die Mannschaft will den Fans zeigen, dass sie in die 2. Liga gehört

"Die Vorzeichen stehen diesmal anders. Leipzig ist natürlich Favorit, ist jedoch nicht in einem solchen Formhoch wie noch in der Hinrunde. Das möchten wir ausnutzen", meint Libero Maximilian Kolbe im Vorfeld der Partie und hofft auf die Unterstützung der fränkischen Anhänger. "Coburg hat in der 1. Liga noch spielfrei, ich hoffe, dass wir zahlreiche Volleyballbegeisterte in die Halle locken können, um den Gegner mit einer tollen Atmosphäre zusätzlich beeindrucken zu können." Die Mannschaft sei hoch motiviert, den Zuschauern zu zeigen, dass sie in die 2. Liga gehöre, ergänzt Max Kolbe.