Das Tabellenbild zeigt auf, dass in der morgigen Begegnung für beide Mannschaften viel auf dem Spiel steht. Der FC Burgkunstadt (15. Platz / 30 Punkte) ist noch nicht alle Abstiegssorgen los. Ein Dreier wäre aber auch für den FC Sand (7. / 45) Gold wert, wenn er zu den Mannschaften gehören will, die sich direkt für die Bayernliga Nord qualifizieren. "Uns muss klar sein, dass das Spiel beim FC Burgkunstadt nicht im Vorübergehen zu gewinnen ist", so der Sander Trainer Erwin Albert. "Jeder von uns weiß, um was es für uns in den verbleibenden vier Spielen geht. Wir wollen direkt und ohne Umwege in die neue Bayernliga Nord, und dafür müssen bis zum Saisonschluss nochmals alles geben", so Albert.

Einsatz und Willen passten


Zuletzt hatte der FC Sand das Glück des Tüchtigen, als er gegen die DJK Bamberg in allerletzter Minute mit einem zum 1:1 verwandelten Handelfmeter noch einen Zähler rettete. Trainer Albert war in den 90 Minuten zuvor durchaus mit dem Spiel seiner Truppe zufrieden und stellt fest: "Einsatz und Wille waren vorhanden. Da haben wir recht ordentlich gespielt. In der Abwehr haben wir gut gestanden, und bis zur gegnerischen Strafraumgrenze hat alles gepasst. Nur aus unseren Tormöglichkeiten haben wir wieder einmal zu wenig gemacht".
Erwin Albert weiß, dass seine Spieler in Burgkunstadt im Abschluss konsequenter sein müssen. Schon im Vorrundenspiel hatten die Sander Glück, dass Fabian Benkert mit seinem zweiten Treffer an diesem Tag in der 90. Minute noch das 2:2-Unentschieden gelang. Der FC Burgkunstadt besitzt eine kampfstarke Mannschaft, die zu keinem Zeitpunkt des Spieles aufsteckt. Beim SV Pettstadt gewannen die Burgkunstadter jüngst mit 2:0. An beiden Treffern war als bester Spieler auf dem Platz Stefan Krappmann beteiligt.

Konsequent abschließen


Der Sander Trainer, der das Spiel in Pettstadt mitverfolgte, fordert: "Jeder meiner Spieler muss 120 Prozent Leistung bringen, denn wir müssen den Hausherren unser Spiel aufzwingen. Aus einer sicheren Abwehr heraus müssen wir die Zweikämpfe im Mittelfeld für uns entscheiden, und vorne müssen wir, ohne lange zu fackeln, gezielt den Torabschluss suchen". Bis auf die Dauerverletzten Julian Klauer, Stefan Krines und Jan Nirsberger, die für den Rest der Saison ausfallen, ist das Sander Team komplett.