Mit der TG Höchberg (13. Platz / 35 Punkte) und dem FC Sand (5. /44) stehen sich zwei "Dinos" der Landesliga Nord gegenüber. Allein nach dem Abstieg des FC Sand aus der Bayernliga standen sich beide Mannschaften seit dem Spieljahr 2002/03 19 Mal gegenüber. Sechs Mal gewann die TG, neun Mal der FC Sand, und vier Partien endeten mit einem Remis. Das Vorrundenspiel dieser Saison gewannen die Sander durch späte Tore von Igor Mikic (73.) und Daniel Rinbergas (89.) mit 2:0. In Höchberg hängen die Punkte jedoch sehr hoch. Das ist auch dem Sander Trainer Erwin Albert bewusst. "Die TG hat zuletzt in Pettstadt mit 6:2 und in Memmelsdorf mit 3:0 gewonnen. Das zeigt, dass unser Gegner derzeit einen sehr guten Lauf hat. Wir müssen uns auf ein ganz schweres Spiel einstellen. Unser Ziel ist jedoch, mindestens einen Zähler mitzunehmen", sagt er.

Ein Punkterekord winkt


Eine Motivation für die Sander Mannschaft, mindestens zu einer Punkteteilung zu kommen, könnte diese Statistik sein: In der ewigen Landesliga-Tabelle fehlt dem FC Sand noch ein einziger Zähler, um nach 29 Jahren und aktuell 956 Spielen die Zahl von 1500 Punkten voll zu machen. Mit dieser einmaligen Punktesammlung wäre der FC Sand als Landesliga-Punkterekordhalter uneinholbar - und die dreigeteilte Landesliga gehört ja nach Saisonende der Vergangenheit an. Beim 4:1-Sieg über die SpVgg Bayreuth hat die Sander Mannschaft gezeigt, was wirklich in ihr steckt. "Die sechs Punkte aus den letzten beiden Spielen haben uns gut getan, wir sind in der Tabelle wieder gut dabei. Erreicht ist damit aber noch gar nichts", weiß Albert.

Auf die Konter der Höchberger aufpassen


Er erwartet deshalb von seiner Mannschaft, dass sie in Höchberg genau so konzentriert und engagiert auftritt wie gegen Bayreuth, denn nur mit einer ebenso starken Leistung wird in der Würzburger Vorstadt etwas zu erreichen sein. Mit Pascal Bloemer, Daniel Bufe, Dominik Halbig und Andreas Ullrich hat die TG Höchberg besonders im Anriff Top-Landesligaspieler. "Die Höchberger sind eine typische Kontermannschaft, der man nicht ins Messer laufen darf", so die Analyse von Trainer Albert, der deshalb fordert: "Obwohl wir nach vorne spielen wollen, dürfen wir die Abwehr nicht vernachlässigen".

Personell wird es eng


Personell geht der FC Sand mit nur noch zwölf einsatzfähigen Feldspielern aus dem Stammkader weiter am Krückstock. Hinzu kommt, dass Maximilian Göbhardt krankheitsbedingt in dieser Woche nicht trainieren konnte und auch Torwart Jan Nirsberger mit einer Schienbeinprellung angeschlagen ist. So werden, wie bereits gegen Bayreuth, Spieler aus der Kreisliga- bzw. aus der Juniorenmannschaft auf der Auswechselbank Platz nehmen müssen.