Nur zwei Siege und zwei Unentschieden aus den neun Spielen seit der Winterpause sind eine dürftige Ausbeute für den FC Sand (8. Platz / 46 Punkte). Dadurch müssen die Albert-Schützlinge noch um die Direktqualifikation bangen. Die FT Schweinfurt (44 Punkte), DJK Bamberg (43) und SV Haibach (42) sind den Sandern "auf die Pelle" gerückt. Um nicht in die Saisonverlängerung mit Relegationsspielen gehen zu müssen, braucht die Sander Mannschaft aus den letzten drei Spielen noch mindestens zwei Siege.

"Wir haben es in der eigenen Hand, die Direktqualifikation zu schaffen", so Trainer Erwin Albert, der besonders darauf baut, dass seine Mannschaft künftig so auftritt wie in der zweiten Halbzeit beim 3:3 in Burgkunstadt. Das mussten Rinbergas, Benkert, Hoff und Co. auch, denn sie lagen bereits nahezu aussichtslos mit 0:3 im Rückstand, bis sie sich aufbäumten und wenigstens noch einen Zähler retten. "Den Chancen nach", so Albert weiter, "hätten wir das Spiel noch mit 6:3 oder 7:3 gewinnen müssen. Doch leider war das nicht der Fall".


Trogen hat eine Serie



Nun gilt es, verlorenes Terrain im Heimspiel gegen den FC Trogen (5. / 51) zurückzugewinnen. Die Gäste haben nach zuletzt drei Siegen, die sie sich jeweils mit einem 2:1 gegen Bayreuth und in Aubstadt und einem 4:0 gegen den SV Pettstadt holten, die neue Bayernliga Nord bereits so gut wie gebucht. Trotzdem dürfen die Sander nicht davon ausgehen, dass sie etwas geschenkt bekommen. "Nachkarten bringt uns zwar nichts, aber die großartige Leistung in der zweiten Halbzeit in Burgkunstadt müsste unserer Mannschaft so viel Selbstvertrauen gegeben haben, dass sie sich für die letzten drei Spiele nochmals selbst hochpushen kann", so Erwin Albert.

Aller Voraussicht nach wird die heutige Begegnung für den FC Sand zu einer ganz schwierigen Nummer. Besonders dann, wenn die "Schwarz-Weißen", wie in den letzten Partien fast immer, in Rückstand geraten sollten, werden sie viel Kraft investieren müssen, um gegen den FC Trogen noch etwas zu retten.


Das Aufgebot bleibt dünn



Das weiß auch Trainer Erwin Albert, der deshalb von seinen Spielern erwartet, dass sie hoch konzentriert in das Spiel gehen: "Wir müssen die individuellen Fehler, die zuletzt immer wieder zu leichten Gegentoren führten, abstellen. Vielmehr müssen wir aus einer sicheren Abwehr nach vorne spielen. Und wenn sich eine Chance bietet, müssen wir auch die Kisten machen", sagt er. Er erwartet von seiner Truppe aber auch, dass sie mit Kampf-, Lauf- und Einsatzbereitschaft "den Gegner niederkämpft".

Am ohnehin recht dünnen Aufgebot des FC Sand dürfte sich nichts ändern. Insofern hat Trainer Erwin Albert keine allzu großen Möglichkeiten. Er gibt sich jedoch überzeugt davon, dass eine Mannschaft auf dem Platz stehen wird, in der jeder eingesetzte Spieler seine bestmögliche Leistung abrufen wird. Der Trainer: "Auch unsere Spieler wollen keine Saisonverlängerung durch mögliche Relegationsspiele. Deshalb werden sie alles unternehmen, damit die drei Punkte im Seestadion bleiben".