"Ein Kreuz ist aufgerichtet über deinem Grab" heißt es in der Beerdigungsliturgie. Ein solches wurde jetzt auch im Friedhof von Burgpreppach errichtet und am Sonntag in einer ökumenischen Feier durch Pfarrer Peter Bauer und Pastoralreferent Norbert Zettelmeier eingeweiht.

Vereint standen die beiden Seelsorger unter dem Kreuz, denn, so Bauer, nur versöhnt und vereint erfüllt das Kreuz seine Bedeutung, ohne Unterscheidung der Konfessionen und der persönlichen Voraussetzungen. Und so hoffe er, dass alle, die hierher auf den Friedhof kommen, einig sind. Das Kreuz stehe als Zeichen für das Leben, nicht nur aus Holz gefertigt und in Beton gegründet, sondern in Hoffnung und Mut.
Zeichen der Gnade und Güte sei es, wenn auch keine leichte Sache sei.

Einig sei er sich mit Römmelsdorfer Bürgern gewesen: "Der Friedhof braucht ein Kreuz!" Sie finanzierten es, Gemeindeglieder fertigten es aus Eichenholz und stellten es auf. Es sei zunächst eine Herausforderung gewesen, einen geeigneten Standort zu finden. Dieser sei so gewählt worden, dass das Kreuz in seiner Ausrichtung sich den Menschen zuwendet, die den Friedhof betreten. Es soll ihnen ihre Sterblichkeit vor Augen führen, sie an Leid und Schuld erinnert, aber auch in Trauer und Abschied Trost sein. "Das Kreuz blickt alle an", stellte der Pfarrer fest, als Bekenntnis und ein Zeichen des Glaubens, der neue Wege eröffnet. ka