Auf der Staatsstraße zwischen Michelau (Kreis Schweinfurt) und Geusfeld (Kreis Haßberge) ereignete sich an der Landkreisgrenze am Freitag gegen 16.10 Uhr ein Verkehrsunfall. Ein 19-jähriger Opel-Fahrer hatte eine 15-jährige Rollerfahrerin übersehen, die nach links abbiegen wollte, wie die Polizei in Gerolzhofen schilderte. Der Opel fuhr auf den in Richtung Geusfeld fahrenden Roller auf und schleuderte das Zweirad in den linken Straßengraben. Durch die Wucht wurden das Hinterrad und Teile des Motors abgerissen. Die Verletzte kam mit erheblichen Prellungen zur stationären Behandlung in die Klinik nach Gerolzhofen. An den Fahrzeugen entstand für rund 3000 Euro Sachschaden.

Beim zweiten schweren Verkehrsunfall auf der Verbindungsstraße zwischen Schonungen und Marktsteinach (im Landkreis Schweinfurt) sind am Freitagnachmittag zwei Autofahrer schwer verletzt worden. Die beiden Autos waren, wie das Polizeipräsidium Unterfranken in Würzburg informiert, aus bislang unbekannter Ursache im Gegenverkehr frontal miteinander kollidiert.


Frontal zusammengestoßen



Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei war gegen 15 Uhr ein 18-jähriger Mann mit einem Renault Twingo auf dem Weg von Marktsteinach in Richtung Schonungen. Kurz vor der Schulzenmühle kam ihm ein Opel Astra entgegen, und die beiden Fahrzeuge stießen aus bislang ungeklärten Gründen frontal zusammen.

Der 81-jährige Opel-Fahrer konnte selbstständig sein Fahrzeug verlassen. Der Renault wurde beim Zusammenstoß so stark beschädigt, dass der Fahrer durch die Feuerwehr Schweinfurt mit Hilfe einer Rettungsschere befreit werden musste. Die beiden schwer verletzten Fahrer aus dem Landkreis Schweinfurt wurden noch am Unfallort durch Rettungsdienst und Notarzt versorgt und kamen in umliegende Krankenhäuser. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.

Die Polizei Schweinfurt hat die Unfallermittlungen übernommen. Sie wird dabei durch einen Sachverständigen unterstützt. Der Polizei-Sachbearbeiter bittet Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, sich unter Telefon 09721/2020 zu melden.