Unter Alkoholeinfluss hat am Samstagabend gegen 21.30 Uhr ein 21-Jähriger in der Eltmanner Weidengasse mit seinem Pkw einen Verkehrsunfall verursacht und ist danach geflüchtet. Das berichtet das Polizeipräsidium Unterfranken.

Mit seinem Wagen stieß der junge Mann beim Rangieren gegen einen anderen Pkw, hielt dann kurz an und drohte der Besitzerin des beschädigten Autos und ihrem Ehemann Prügel an. Danach türmte der Unfallverursacher.

Eine Streife der Haßfurter Polizei stellte den 21-Jährigen schließlich vor der Wohnung seiner Lebensgefährtin, wo er bereits beim Eintreffen der Ordnungshüter randalierte.

Auf die Unfallflucht angesprochen, reagierte der junge Mann dann derart aggressiv, dass er gefesselt werden musste.

Zu allem Überfluss kam jetzt auch noch die Freundin des Mannes hinzu und ging ebenfalls tätlich gegen die Polizisten vor, um ihren Lebensgefährten zu befreien.

Letztlich kam der 21-Jährige mit auf die Wache. Gegen ihn und seine Freundin wird unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ermittelt.


Im Landkreis Schweinfurt



Am Sonntagmorgen kam es in Gochsheim gegen 1 Uhr kam es zu einem größeren Polizeieinsatz in der Gaststätte "Country Corner" Am Plan. Auslöser war ein besorgter Vater, der in einer Wohnung über der Gaststätte seinen Sohn vermutete und deswegen mehrfach an die Wohnungstüre schlug, nachdem diese nicht geöffnet wurde.

Als Schweinfurter Polizisten sich den Sachverhalt kümmerten kamen aus der Gaststätte mehrere alkoholisierte Gäste und mischten sich ein. Hierbei wollte ein 56-Jähriger die Polizisten des Hauses verweisen und versuchte, eine Beamtin die Treppe hinunter zu schubsen.

Da sich insgesamt 30 Gäste in dem Lokal aufhielten und die Situation zu eskalieren drohte, wurden noch mehrere Streifen hinzugezogen. Danach konnte, wie die Polizei weiter berichtet, der alkoholisierte 56-jährige Gast festgenommen und zur Ausnüchterung zur Dienststelle gebracht werden.

Etwa eine Stunde später war dann ein erneuter Einsatz notwendig, da der ursprünglich vernünftige Vater wieder vor der Wohnungstüre stand, Drohungen gegen die Bewohner aussprach und erneut gegen die Türe hämmerte. Er musste nun ebenfalls in Gewahrsam genommen werden. Sein Sohn hatte sich im Übrigen, wie sich herausstellte, nie in der Wohnung befunden.




Weitere Fälle in der Region Main-Rhön



Ein 17-Jähriger Bad Brückenauer hat in der Nacht zum Sonntag so heftig mit seinem 26-jährigen Freund beim Stadtfest Alkohol getrunken, dass er in Folge dessen bewusstlos wurde. Als der 17-Jährige daraufhin von zwei Polizisten zu einem Krankenwagen gebracht werden sollte, versuchte der 26-Jährige, dies zu verhindern und musste schließlich von seinem Freund getrennt werden.

Dabei ging er auf einen Polizisten los und stieß diesen heftig weg. Der Beamte wurde durch den Angriff nicht verletzt. Der betrunkene Jugendliche konnte schließlich doch noch zum Krankenwagen gebracht werden, wo er nach kurzer Behandlung ins Krankenhaus in Bad Brückenau gebracht wurde. Den 26-Jährigen erwartet nun eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und versuchter Körperverletzung.


Beim Stadtfest in Ostheim vor der Rhön kam es am Samstag gegen 21.30 Uhr durch einen stark betrunkenen jungen Mann zu Körperverletzungen und Beleidigungen gegenüber mehreren Gästen. Bei Eintreffen der Polizei zeigte sich der Bursche uneinsichtig und unbelehrbar, so dass er schließlich in Gewahrsam genommen und ausgenüchtert werden musste. Beim Transport ins Fahrzeug und auf der Fahrt zur Dienststelle beleidigte er die Beamten mehrfach.


Gegen 3.15 Uhr bemerkte in Schweinfurt am Sonntagmorgen eine zivile Streife in der Ignaz-Schön-Straße einen schwankenden Radfahrer. Wie sich zeigte, hatte der Mann 2,0 Promille intus. Als er mit zur Dienststelle genommen werden sollte, mischten sich zwei seiner Kumpels, die zuvor am Schuttberg zusammen gezecht hatten, ein und wollten dies verhindern.

Nach Einsatz von Pfefferspray und weiteren Beamten der Polizei konnten die Beiden ebenfalls festgenommen werden. Auf der Fahrt zur Dienststelle zum Zwecke der Ausnüchterung griff der amtsbekannte 18-Jährige im Streifenwagen einen Polizisten trotz Fesselung so massiv an, dass der Blutergüsse und Schwellungen am Oberschenkel erlitt. Weiterhin mussten sich die Beamten massive Beleidigungen anhören. Der alkoholisierte Radfahrer musste mit zur Blutentnahme, die beiden Kumpels kamen zur Ausnüchterung in die Haftzellen. Alle Drei erwartet eine Anzeige.


Bereich Unterfranken


Ein 40-Jähriger aus Aschaffenburg hatte wohl zu tief ins Glas geschaut (1,48 Promille) und wollte am Sonntagmorgen gegen 3 Uhr nochmals in eine Diskothek gehen, um seine Freundin zu suchen. Da er diese nicht finden konnte, rastete er völlig aus. Er beleidigte die dortigen Sicherheitsbediensteten in heftigster Fäkalsprache sowie mit rechtsradikalen und ausländerfeindlichen Parolen. Da er gegen den eingesetzten Securitydienst nun auch noch tätlich wurde und einem Platzverweis keine Folge leistete, wurde er von diesen zu Boden gebracht und bis zum Eintreffen der angeforderten Polizeistreife festgehalten.

Der Renitente ließ sich weder von den Polizeibeamten noch von seiner zwischenzeitlich anwesenden Freundin beruhigen. Er erhob den rechten Arm zum "Hitlergruß" und rief laut "Heil Hitler". Dies hatte zur Folge, dass er in polizeilichen Gewahrsam genommen wurde. In der Polizeiwache beleidigte er die anwesenden Beamten mit rechtsradikalen und äußerst vulgären Ausdrücken.

Er wehrte sich heftig dagegen, in die Ausnüchterungszelle gesteckt zu werden, so dass die Beamten ihn fesseln mussten. Nach Prüfung der Haftfähigkeit durch einen verständigten Arzt wurde der 40-Jährige vorsorglich zur Ausnüchterung ins Krankenhaus nach Marktheidenfeld gebracht. Verletzt wurde er nicht.

Das Verhalten des Mannes zieht nun eine Vielzahl von Strafanzeigen nach sich - von vorsätzlicher Körperverletzung über die Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen bis hin zum Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und diverser Beleidigungen.



Bereich Bayerischer Untermain



Nachdem der Sicherheitsdienst am Festzelt des Aschaffenburger Volksfestes am Sonntag um 0.30 Uhr einen 22-Jährigen aus dem Landkreis Aschaffenburg abgewiesen hatte, reagierte der Mann sehr aggressiv und griff bei der Feststellung seiner Personalien die Polizisten an, so dass er gefesselt werden musste. Nachdem er einen Platzverweis bekommen hatte wollte er nicht gehen und beleidigte noch einen Polizisten. Ein Alkoholtest ergab bei ihm 0,84 Promille.

Ein 24-Jähriger aus Aschaffenburg entblößte alkoholisiert um 1 Uhr vor Polizeibeamten sein Geschlechtsteil. Bei der Festnahme leistete er Widerstand. Der Alkoholtest ergab 0,98 Promille.


Am Samstag kurz nach 23 Uhr fuhr in Obernburg (Landkreis Miltenberg) ein 55-jähriger alkoholisierte Autofahrer auf einen am rechten Fahrbahnrand geparkten Pkw der Marke Jaguar auf. Durch die Wucht des Aufpralls schob er dieses Fahrzeug auf einen Mercedes, welcher davor geparkt war. Zeugen beobachteten den Vorfall und hielten an, um den Fahrer auf den Unfall anzusprechen. Wohl aufgrund seiner Alkoholisierung nahm der Pkw-Führer dies jedoch nicht wahr und rollte mit seinem Wagen rückwärts auf den Honda eines der Zeugen. An allen beteiligten Autos entstand Schaden in Höhe von mehreren tausend Euro.

Aufgrund des Alkoholkonsums stand bei dem Unfallverursacher eine Blutentnahme an. Gegen die wehrte er sich auf der Dienststelle, wodurch er nun auch noch einem Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte entgegensieht. Der Führerschein des Mannes wurde sichergestellt.