Die PID GmbH & Co. KG aus Sand hat gemeinsam mit Bürgermeister Bernhard Ruß (SPD), dem Architekten Hubertus Gieb, Staatssekretärin Dorothee Bär (CSU) und zahlreichen weiteren Gästen den Startschuss für den Bau ihres neuen Firmengebäudes gegeben. Ein symbolischer Spatenstich besiegelte den Baubeginn, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

Mit dem Neubau erweitert das Unternehmen seine Fläche auf 3500 Quadratmeter. Damit steigt der Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern. Künftig werden rund 40 Mitarbeiter (Ingenieure, Techniker, Fachkräfte) Automobilkomponenten von der Benzinpumpe über Fensterheber bis hin zum elektrischen Antrieb testen. Dabei setzt PID die Prüflinge zum Beispiel Temperaturen von minus 70 Grad bis plus 180 Grad Celsius aus oder bedampft sie mit Salzwasser, um reale Umweltbedingungen im Zeitraffer zu simulieren.
"Unsere Kunden kommen aus der ganzen Welt", erklärt Geschäftsführer Bernhard Mahr. "Zuweilen planen, konstruieren und programmieren wir auch ganze Teststände, die dann beispielsweise nach Shanghai verschifft werden, damit unsere Kunden ihre Bauteile direkt vor Ort prüfen können."

Die Erfolgsgeschichte der PID GmbH begann nach eigenen Angaben im Jahr 2000. Der Geschäftsführer Rainer Mahr: "Damals haben wir als Garagenfirma auf zehn Quadratmetern mit drei Mitarbeitern angefangen. Nur zehn Jahre später haben wir unser aktuelles Firmengebäude bezogen und unsere Arbeitsfläche verhundertfacht. Mit dem heutigen Spatenstich dehnen wir uns weiter aus, um der wachsenden Nachfrage in unserem Geschäftsbereich Rechnung zu tragen."

Die Architektur ist modern und offen. Es war der Wunsch der Bauherren, eine attraktive Optik und eine moderne wie komfortable Arbeitsumgebung zu schaffen. Architekt Hubertus Gieb plante mit viel Glas und offenen Räumen: "Genau wie beim vorherigen Bauprojekt spielt die Nutzung von Ressourcen wie Sonnenenergie eine wichtige Rolle." Der Neubau soll im Frühjahr 2018 fertiggestellt und bezogen werden.