Zusammen mit Pater Konrad Pichler stellte Pfarrer Bauer den Platz im Pfarrweisacher Gemeindeteil unter den Segen Gottes. Es möge ein Platz der Begegnung, der Dorfgemeinschaft, des guten Zusammenlebens für möglichst alle Menschen im Dorf werden, ermunterte der Geistliche.

Bürgermeister Hermann Martin (UL Bürgerblock)zählte eine ganze Reihe von notwendigen Details in der gesamten Maßnahmen auf. Eine renovierungsbedürftige Schule, ein zur Ruine verfallenes Brauhaus, ein feuchtigkeitskrankes Pfarrhaus, ein verfallender Kirchenaufgang, die sanierungsbedürftige Kirche mit halb verfallenem Kellerhaus und so weiter. 1993 hätten die Lohrer einen Feuerwehrverein gegründet, der dann mit der Sanierung verschiedener Objekte begann. Daraufhin zogen auch Privatleute im Umfeld nach, und so sei, so der Bürgermeister, ein Schmuckstück neben dem anderen entstanden.


Die Kosten deutlich gesenkt



Mit Unterstützung vom Amt für ländliche Entwicklung, der Diözese Würzburg, dem Bauamt der VG, dem Bauhof der Gemeinde und verschiedenen Firmen wurden die Arbeiten bewältigt, wobei ein ganz wesentlicher Aktivposten die sehr hohe Eigenleistung der Lohrer Bürger gewesen sei. 1351 58 Bürgermeister Martin rechnete vor, dass die Summe von 237.000 Euro an förderfähigen Kosten dank der hohen Eigenleistung auf 135.000 Euro gesenkt werden konnten , was Luft verschaffte etwa für die Restaurierung einer Marienstatue. Martin dankte allen Helfern udn schloss: "Diese Einweihung erfüllt uns mit Freude und ein wenig Stolz."