Der Kapitän eines Frachters wies die Polizei auf einen Schaden an seinem Schiff hin, den ihm ein unbekanntes Wasserfahrzeug zugefügt hatte. Der Frachter lag im Vierether Schleusenvorhafen vertäut und war zum Zeitpunkt des Unfalls unbesetzt. An dem Frachter war durch eine Kollision eine Delle entstanden.

Die Polizei stellte Farbabrieb sicher und kam damit dem mutmaßlichen Verursacher auf die Spur. Dabei handelt es sich laut Polizeiangaben um ein 135 Meter langes Passagierschiff, das am Mittwoch im Bereich Würzburg unterwegs war. Die Polizei nahm das Passagierschiff unter die Lupe und stellte weitere Beschädigungen fest.

Die Beamten ermittelten, dass das 135-Meter-Schiff, das ein 39-jähriger Kapitän aus der Slowakei führt, beim Einfahren in die Schleusenkammer von Viereth noch zweimal mit dem Bauwerk kollidiert war. Dabei wurden Leitwerke am Schleusentor erheblich beschädigt.

Da der Unfallverursacher den Unfall bei der Schleusenfernsteuerzentrale, die im Haßfurter Hafen sitzt, nicht meldete, muss er nun mit einem erheblichen Bußgeld rechnen. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf weit über 10.000 Euro.