Für den Bundestag scheint alles klar zu sein. Dorothee Bär aus Ebelsbach ist von ihrer Partei, der CSU, einstimmig als die Direktkandidatin im Wahlkreis Bad Kissingen (das sind die drei Landkreis Haßberge, Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld) nominiert worden. Es gab keinen anderen Bewerber.

Für die SPD tritt die Landtagsabgeordnete Sabine Dittmar aus Maßbach (Bad Kissingen) für Berlin an. Als Direktbewerberin dürfte sie gegen Dorothee Bär kaum eine Chance haben, jedoch über die Landesliste ihrer Partei. Die Sozialdemokraten haben die Ärztin auf Rang zwölf gesetzt. Dieser Platz müsste auf alle Fälle reichen, um ein Mandat im Bundestag zu bekommen. Damit wäre der Wunsch der SPD erfüllt, die Sabine Dittmar als Nachfolgerin von Susanne Kastner sieht.
Die Maroldsweisacherin, die seit 1989 dem Bundestag angehört, kandidiert bei der Wahl 2013 nicht mehr.

Bei der Kandidatenkür für die Landtagswahl lief es bei der CSU holpriger. In einer Kampfabstimmung wurde der Kreisvorsitzende der CSU Haßberge, Steffen Vogel (Theres), als Direktkandidat aufgestellt. Er bekam überraschend einen Gegenkandidaten aus dem CSU-Nachbar-Kreisverband Rhön-Grabfeld - und schon war es mit der Eintracht vorbei. Vogel setzte sich durch und gilt als Favorit auf das Direktmandat im Stimmkreis Haßberge/Rhön-Grabfeld. Die Stimmkreis-SPD schickt Matthias Kihn (Rhön-Grabfeld) ins Rennen für den Landtag.