Denn nach 40 Jahren machen Bund und Staatsregierung einen kleinen Teil der Gebietsreform von 1972 wieder rückgängig, und das bedeutet: Die alten Nummernschilder dürfen wiederkommen. Durch durch sie sollen lokale Identität, regionale Wirtschaft und Tourismus gestärkt werden, wie Wirtschaftsminister Martin Zeil (FDP) mitteilte.

Sinnvoll?

Insgesamt könnten in Bayern die Bürger in fast 100 Kleinstädten und ehemaligen Landkreisen, die bei der Gebietsreform 1972 ihre Eigenständigkeit einbüßten, künftig wieder mit eigenem Nummernschild fahren. Allerdings nur, wenn das örtliche Landratsamt zustimmt.

Viele Landräte aber halten die Wiedereinführung der alten Nummernschilder für wenig sinnvoll - auch der Haßberge- Landrat Rudolf Handwerker.