"Steiner's Theaterstadl" befindet sich zurzeit mit der Komödie "Geld, Gift und Hormone" auf Tournee. Dass dieser Theaterstadl dabei auch in Königsberg Station machte, ist der Initiative von Claus Bittenbrünn und seiner Frau Gerlinde zu verdanken.
Seit 2007 setzen sich beide sehr engagiert durch den Verkauf von Sternen auf dem Königsberger Weihnachtsmarkt für die Aktion "Sternstunden" des Bayerischen Rundfunks ein, wobei sie jeweils von prominenten Personen unterstützt wurden. Auch Gerda Steiner war im Jahr 2010 nach Königsberg gekommen, um auf dem Weihnachtsmarkt bei der Aktion "Sternstunden" aktiv mitzuhelfen. Seitdem sind die Verbindungen zu ihr nicht mehr abgerissen, und Gerda Steiner hat sich nach einem Jahr Pause und einem Neuanfang sofort bereit erklärt, mit ihrem Ensemble auch in Königsberg aufzutreten.
Inzwischen hat sie aber die Aktion "Sternstunden - Hilfe für Kinder in Not" nicht vergessen, und so fließt ein Teil der Einnahmen des Theaterabends in Königsberg in die Sternstundenaktion des Bayerischen Rundfunks.

Die drei wilden Schwestern


Der Inhalt des witzigen Theaterstücks von Ulla Kling (Bearbeitung Steffi Kammermeier) ist kurz erklärt: Drei nicht mehr ganz taufrische Schwestern mit unterschiedlichsten Charaktereigenschaften - eine Hausfrau (Christiane Blumhoff), eine Lehrerin (Gerda Steiner) und eine Boutiquebesitzerin (Veronika von Quast) - haben in ihrem einsamen Leben nur noch einen Wunsch: Ein Mann muss her!
Scheinbar und wie durch einen Zufall gerät ein vor Charme sprühender, durch und durch integer wirkender Finanzberater (Gilbert von Sohlern) in ihr Haus und damit ihre Fänge. Die Hormone spielen verrückt! Heimlich pirscht sich jede der Schwestern an den vermeintlichen Gast heran, der es aber nur auf ihr Geld abgesehen hat. Plötzlich müssen die drei Schwestern feststellen: "Hilfe, unser Geld ist weg!"

Rache ist süß


Sie wären nicht Schwestern, würden sie jetzt nicht zusammenhalten und "giftige" Rachepläne schmieden. Gemeinsam kämpfen sie nun um ihr Geld und ihre Ehre nach dem Grundsatz: "Eine für alle und alle für einen!" Dass dabei der listige Finanzhai einige Qualen und Niederlagen einstecken muss, bis die Drei wieder an ihr Geld kommen, dafür sorgen sie auf verschiedenste Art und Weise.
Die vier großartigen Schauspieler erfüllten dabei voll und ganz die im Magazin des "Theaterstadls" stehende Ankündigung: ",Geld, Gift und Hormone‘, eine Garantie für zwei Stunden Heiterkeit und Lachen".
Der erste große Theaterabend in der Königsberger Stadthalle nach langer Zeit war ein großer Erfolg, denn mit über 300 Besuchern war der Saal total ausverkauft. Dass die Besucher viel Spaß hatten, merkte man nicht nur an der Stimmung während des Theaterstücks, sondern auch an Reaktionen danach: "Das war ein schöner Abend. Könnte man das nicht öfters machen?" Viele Besucher waren der Meinung, dass es nicht bei diesem einen Theaterabend bleiben sollte.