Einige stammen aus der Sammlung von Joseph Sonnleithner, der Anfang des 19. Jahrhunderts alte Lieder archivierte. Zu hören gab es einige Instrumentalstücke, aber auch gesungene Texte. Die Bandbreite reichte von lustigen Texten und Gstanzln bis zu traurigen Liedern, etwa über eine Frau, die sich Sorgen um ihren Liebsten macht, der in den Krieg gezogen ist. Einige Lieder stammen aus der Feder des Komponisten Bela Bartok, der sich für seine Kompositionen von Volksliedern inspirieren ließ. "Er ist jetzt seit über 70 Jahren tot", berichtete Simon Zöchbauer. "Für ihn ist das nicht so gut, für uns ist es praktisch." Denn die Urheberrechte am Lebenswerk des Künstlers sind nun verfallen, und es kann frei interpretiert werden. Eines seiner Stücke, das sie spielten, beschrieb Simon Zöchbauer: "Es ist bitonal.