Weil er die Asbestplatten auf dem Dach seiner Scheune mit einem Hochdruckreiniger säuberte und das Wasser einfach auf den Boden laufen ließ, ist ein Mann aus Eltmann (Landkreis Haßberge) wegen eines Umweltdeliktes angezeigt worden, wie die Polizei am Dienstag mitteilt.

Das Reinigungswasser sei am Montag über die Regenrinne auf den Rasen seines Anwesens gelaufen und dort versickert, teilte die Polizei am Dienstag mit. Dabei sei eine etwa zwei Quadratmeter große Schlammfläche entstanden. Der 54-Jährige muss sich nun wegen des Verstoßes gegen das Chemikaliengesetz verantworten und nachweisen, dass er die verunreinigte Erde ordnungsgemäß entsorgt.

Asbest galt einst als Wunderfaser für die Dämmung, ist aber mittlerweile wegen des Krebsrisikos EU-weit verboten. Für das Entfernen von Asbest gelten deshalb strenge Regeln.