Die Dampfacher- und Thereser Straße im Thereser Gemeindeteil Horhausen sind sanierungsbedürftig. Am Montagabend schauten sich sich Bürgermeister Matthias Schneider und der Gemeinderat die Sache selbst an. Das Übel ist schon eine Weile bekannt, doch offensichtlich sind die Finanzen ein Problem. Denn die Gemeinde Theres müsste die Straßensanierung selbst übernehmen, man kann sie, wie deutlich wurde, nicht über eine Dorferneuerung bezahlen.

Zwei Varianten stehen im Raum

Mit zwei Varianten machte Bürgermeister Schneider das Gremium vertraut: komplette Sanierung oder "Light-Version". Letztere würde bedeuten, dass der Kanal überprüft, alte Wasserleitungen ausgetauscht und nach den Ausbesserungsarbeiten die Straße wieder verkehrstüchtig hergestellt wird.


Bei einer Komplettsanierung käme eine Befestigung der Seitenstreifen in Betracht - eventuell mit Parkbuchten im Bereich der Gärten in der Dampfacher Straße. Am Schlimmsten ist der Zustand im Bereich des Anwesens Dietz gegenüber der Kirche. Hier spritzt das Wasser, das sich am Boden sammelt am Anwesen bis zu einer Höhe von einem Meter hoch.

Schneider sprach bei der Begehung in Horhausen auch die Frage der Verlängerung eines Lärmschutzwalls im Bereich der Auffahrt zu A70 an. Laut Auskunft der Autobahndirektion würde dies nur einen Dezibel mehr bringen. Und dies wiederum liege unterhalb der Wahrnehmungsschwelle, wie Schneider erfuhr, und so sehen weder Autobahndirektion Gemeinde Handlungsbedarf.

Dorferneuerung in Buch

Anschließend drehte es sich im Sitzungssaal in Obertheres um die Kosten für die Dorferneuerung in Buch. Die stellte Gerhard Hartmann, Leiter des Vermessungsamts Schweinfurt aus dem Blickwinkel seiner Behörde vor. Einbezogen sind die Oberthereser Straße, die Kirchgasse und die Mohrengasse, für die die Grenzen festzulegen sind. Anhand des Gebührenkatalogs konnten die Gemeinderäte Kosten abschätzen. Der Gemeinderat einigte sich darauf, dass man die Anwesen Dotzel und Mantel an der Ecke Mohrengasse vermessen lässt.

Für die Jugend gibt es in Obertheres seit Jahren keine geeigneten Räume. Ronja Binder und Kevin Bayer meldeten sich als Sprachrohr der Jugend zu Wort. Und laut Ronja Binder ist Obertheres der einzige Gemeindeteil, der keinen Jugendtreff hat. Die Jugendlichen sind dabei im Arbeitskreis Jugend und auf der Suche nach einem Jugendraum, der kurzfristig bezogen werden kann.

Mit dem Bürgermeister schauten sich Ronja und Kevin Räume im Viehhof an, die Schneider mit Einschränkungen für geeignet befand. Vor allem der Kamin müsste mit rund 2000 Euro saniert werden. Außerdem bräuchte die Jugend hier wenigstens ein Dixi-Klo oder einen Klowagen. Und wie sieht es überhaupt mit dem Versicherungsschutz aus, fragten sich einige Gemeinderäte?

Schneider gab dem Gemeinderat mit auf dem Weg, sich Gedanken zu einer Alternative zu machen. Jugendbeauftragter Matthias Weinberger und Detlef Stingl wollen sich mit den Jugendlichen auf die Suche machen. Die Jugend würde gerne Räume im Feuerwehr- oder Gemeindehaus haben.