Gemütlichkeit und gute Laune standen neben Büttenreden, Sketchen und Tanzeinlagen im Mittelpunkt beim Seniorenfasching in Knetzgau. Nicht nur als Moderator, sondern auch als Akteur in der Rolle des "neuen Hausmeister vom Pfarrsaal", war es Robert Beetz gelungen, die Herzen der Gäste zu erobern. "Ja, ja wir sind Senioren mit Temperament und Schwung und werden wir auch älter, im Herzen sind wir jung", war nicht nur das Motto des Nachmittags, sondern auch eine Gesangseinlage des Seniorenchores.

Ein besonderer Augenschmaus war der Auftritt des KCV-Prinzenpaares Birgit I. und Norbert I. sowie der kesse Tanz von Funkenmariechen Elena Mühlfelder. Zur Begeisterung der Senioren wirbelte sie spritzig über die Bühne und erntete dafür reichlichen Applaus. Auf "Männersuche" machte sich Ilse Steppert, die nicht mal beim Tanz in Schwabthal fündig wurde, mit ihrem Vortrag in der Bütt.


Stadt gegen Land



Ein musikalisches Streitgespräch zwischen den Stadt- und den Landfrauen trug zur Erheiterung bei. Sehnten sich einerseits die Landfrauen nach etwas mehr Luxus, konterten die Städterinnen: "Es ist gar nicht so einfach, geschminkt und aufgetakelt durch die Stadt zu ziehen". Und so war das Fazit: "Jeder wünscht sich das, was er nicht hat."

Rita Waldheuser und Maria Höhn gaben den Sketch "Beim Arzt" zum besten und Roswitha Markfelder und Rosa Böhm hatten offensichtliche Probleme beim "Mittagsmahl". Der Seniorentanzkreis unter der Leitung von Roswitha Markfelder legte gleich zwei kesse Tänze aufs Parkett und lockerte das Programm auf. "Prost nach links, nach rechts und geradeaus" hieß es beim Mitmachtanz mit einem Glas Sekt in der Hand. In stilechter, holländischer Tracht in den Farben Weiß und Blau mit Holzschuhen an den Füßen verteilten die Tänzerinnen nach dem "holländischen Tanz" unter den Gästen "Tulpen aus Amsterdam".

Der Auftritt der "Frauenfußballmannschaft" sorgte für viel Heiterkeit. Von der Torfrau über die Schiedsrichterin bis zum Fußballfan mit schwingendem Fähnchen in der Hand war alles vertreten. Die Aufführung bildete gleichzeitig einen passenden "Schlusspfiff" auf der Faschingsbühne.