Erwin Schwarz mag den Begriff Massentierhaltung nicht. Er geht eine Reihe von gut 50 Kühen ab, die nebeneinander kauend in ihren Boxen stehen. 340 hat er insgesamt. "Ist das Massentierhaltung?", fragt er den Reporter. Die Tiere suchen die Nähe des Landwirts, lassen sich streicheln und muhen entspannt. Das Fleckvieh ist der Kern des Hofs Schwarz. An dessen Wohl ist dem Burggruber Hofbetreiber gelegen. Jetzt sucht er einen Nachfolger, der seinen mit Herzblut erschaffenen Hof weiterführt.

Seit diesem Jahr sind Erwin und Ehefrau Ute Schwarz auf der Suche. Am liebsten hätten sie den Hof in der Familie belassen. "Unser ältester Sohn war von klein auf Landwirt mit Leib uns Seele", sagt Ute Schwarz. Der Junior stand vor der Wahl zwischen dem Hof und einer Frau - die sich ein Leben auf dem Bauernhof nicht vorstellen konnte. Er entschied sich für die Liebe. "Beide Partner müssen diese Arbeit hier wollen. Sonst macht es keinen Sinn", sagt die Mutter.