Der Angeklagte sollte angeblich 200 Gramm Crystal wöchentlich verkauft haben. Um es vorwegzunehmen: Das ließ sich nicht beweisen.

Angeklagt war der 24-Jährige wegen "Einkaufsfahrten" nach Tschechien, strafbar als unerlaubte Einfuhr von Betäubungsmitteln, ferner wegen unerlaubten Handeltreibens mit und Besitz von Betäubungsmitteln, und zwar alles in nicht geringen Mengen. Letztere erhöhen das Strafmaß. Dem jungen Mann drohten damit zwischen zwei und 15 Jahren Haft.

Aufgeflogen war die Sache bei Ermittlungen im Drogenmilieu. Bekannte standen vor dem Kadi und "sangen". Nicht zuletzt, damit ihre eigenen Strafen geringer ausfielen. Besonders ein Bekannter, eingesetzt als Drogenkurier, belastete den Angeklagten.

Die wesentlichen Vorwürfe bestätigten sich

In Bamberg bestätigten sich die wesentlichen Vorwürfe der Staatsanwaltschaft.