Prölsdorf — Mit dem Projekt "Abenteuer Weltraum" haben sich die Mädchen und Buben des Kindergartens Prölsdorf, für die zweite Zertifizierung zum "Haus der kleinen Forscher", qualifiziert.Astronomie kann auch für Kindergartenkinder sehr spannend sein. Die Mädchen und Buben wissen jetzt, ei die Kindergartenleitung mitteilt, wie das Sonnensystem entstanden ist und dass die Planeten, die die Sonne umkreisen Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun heißen.
Den Merksatz: "Mein Vater erklärt mir jeden Sonntag unseren Nachthimmel", mit dem man die Anfangsbuchstaben der Planeten im Sonnensystem der Reihe nach beschreiben kann (Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun) ist den Kindern noch gut im Gedächtnis. Sie haben beschlossen, dass sie eine Wand des Gruppenraumes mit den Planeten schmücken möchten.


Alles rund um die Sonne

Bea weiß: "Die Sonne, die brauchen wir, denn die Planeten drehen sich alle um die Sonne." Und dann malten und bastelten und schnippelten die Kinder, bis auch all die Planeten an ihrem Platz zu finden waren. Am Schluss bemerkte Simon: "Wir haben nun alle Planeten unseres Sonnensystems. Aber zur Erde gehört unbedingt auch der Mond."
Kindergartenleiterin Ilona Schuster freute sich nach eigenem Bekunden über die Einladung zur Mitmach-Ausstellung "Astronomie zum Anfassen" des Planetariums Laupheim. Diese Ausstellung war, zeitlich passend, in Hallstadt. So konnten die Kinder in vielen Spielen neues Wissen erwerben.

Faszinierende Erfahrungen

Beim Riesen-Sternenmemory lernten sie den Kosmos kennen. Beim Spiel mit der Schwerkraft ging es um Fragen wie: Was wiegt ein Kilo auf dem Jupiter? Und bei einem Magnetspiel konnten die Mädchen und Buben das Sonnensystem nachbauen. Eine Attraktion waren das Anschauen einer Landung auf dem Mars und Mars-Landschaften in 3D. Die Kinder erfuhren, wie eine Mond- oder eine Sonnenfinsternis entsteht, betrachteten die Satelliten und eine Rakete und bekamen einen Computer-Monitor gezeigt. Dort ist die Erde aus 36 000 Kilometer Entfernung zu sehen.
Die Kinder spielten lange und konzentriert, beichtet Ilona Schuster. Sie probierten alles aus. Imponierend war auch der große Globus. Zum Abschluss konnte sogar noch jeder in einen Astronautenanzug steigen.
Auch dem Planetarium in Nürnberg stattete man einen Besuch ab. Dort konnten alle lehrreiche Abenteuer im Weltraum erleben. Am Schluss wurde noch ein aktueller Blick in den Sternenhimmel gezeigt.Die Kinder stellten begeistert fest: "Nachts sieht man die Sonnen als Sterne." Jannis: "Davon gibt es mehr als tausend".
Alle Unkosten, die durch das Projekt entstanden, konnten aus Spenden oder Preisgeldern aus dem Vorjahr, bezahlt werden.

Grünes Marsgetränk

Das Thema "Weltraum" fasziniert die Kinder immer noch. So lautete das Thema der Faschingsfeier "Abenteuer Weltraum". Die Kinder backten "Ufos" und es wurde ein grünes "Marsgetränk" gemischt. Viele Experimente, das Bemalen eines T-Shirts mit einer Rakete, der Bau einer drei Meter hohen Rakete und einer Tischlaterne mit Sternbild schlossen sich an.