"Still sitzen und zuhören!" Fabian übt schon mal den strengen Ton. Nicht weil der Neunjährige später vielleicht einmal Lehrer werden will, sondern für Wissensvermittlung der besonderen Art. Fabian wird ab Mitte nächsten Jahres einer von mehreren Kindern und Jugendlichen sein, die Gleichaltrige durch das Heimatmuseum führen.
Da setzt sich auch Papa Stefan freiwillig auf die nicht gerade bequemen hölzernen Klappsitze im historischen Schulzimmer aus den 1940er Jahren, wenn der Sohnemann mit dem Rohrstock durch den Raum wirbelt, auf Tafel und Rechenschieber deutet und seine "Klasse" im Kopfrechnen abfragt. Was spielerisch aussieht und den Jungen und Mädchen Spaß bereitet, hat einen pädagogischen Hintergrund.

Geschichte wird greifbar

Das Heimatmuseum mit seiner besonderen Atmosphäre soll für Kinder und Jugendliche attraktiver werden.