Viele Helfer der Koppenwinder Dorfgemeinschaft beteiligen sich an der enormen Arbeit. Den Meilerkern aus Fichtenstangen und Reisig auf der sogenannten Kohlenplatte zu errichten, das feingespaltene Buchenholz aufzustellen, den gesamten Meiler mit extra im Wald gerupften Moos und Laub zu bedecken und alle Hohlräume auszustopfen. Mit feuchter Erde, vermischt mit den Kohle-staubresten früherer Brände, wird der Kohlenmeiler abgedichtet und am Montagmorgen schließlich entzündet.

Trotz eines gewaltigen Unwetters am Dienstagabend, der rund um Koppenwind Bäume abknickte, Gewächshäuser beschädigte und das, für das Meilerfest errichtete Zelt völlig zerstörte, ist es gelungen den Kohlenmeiler, aus dem bereits die Flammen schlugen, zu retten. Die aufgerissene Außenabdeckung wurde schnellstens wieder verschlossen.