Nach dem Brand der Sägewerkhalle, der sich Mitte Juli ereignet hat, liegen jetzt erste Hinweise zur möglichen Brandursache vor. Wie die Polizei am Mittwoch berichtet, dürfte wohl ein technischer Defekt für das Feuer verantwortlich sein. Der Sachschaden wird auf 200.000 Euro geschätzt.

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Der Brand der Sägewerkshalle am Ortsrand Richtung Marbach wurde gegen 19:20 Uhr vom Betreiber entdeckt. Sofort hatte er einen Notruf abgesetzt. Die Freiwilligen Feuerwehren waren schnell vor Ort und begannen mit den Löscharbeiten. Die Gatterhalle war jedoch nicht mehr zu retten und brannte fast vollständig nieder. Dabei stürzte auch das Dach ein. Ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude verhinderten die Feuerwehrleute allerdings erfolgreich.


Noch am Abend hatte die Kripo Schweinfurt die Ermittlungen vor Ort aufgenommen, die in der Folge von den Brandspezialisten fortgeführt wurden. Bei der Ursachenforschung kam auch ein Brandmittelspürhund zum Einsatz.

Dabei waren keine Hinweise auf die Verwendung von Brandbeschleunigern zu finden. Nach den Feststellungen der Kriminalbeamten fand das Feuer seinen Ursprung im Bereich einer Sägemaschine in der Gatterhalle. Derzeit gehen die Ermittler von einem technischen Defekt aus. Hinweise auf ein Brandstiftungsdelikt haben sich bislang nicht ergeben.