Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Unfall bei einer Treibjagd am Sonntag gegen 11 Uhr am sogenannten "Köhlerholz" unweit des "Peterlesgrabens".

Eine Schützenkette stand entlang des Baches "Peterlesgraben", als ein Wildschwein an den Jägern vorbei und über offenes Feld in Richtung Marbach lief. Ein 38-jähriger Jäger schoss auf das Wildschwein.

Hierbei prallte das Geschoss wahrscheinlich auf einen harten Gegenstand und es löste sich ein Geschosssplitter, der einen Jäger aus der Schützenkette an zwei Fingern der linken Hand traf. Der 53-Jährige wurde schwer an der Hand verletzt. Er musste mit einem Rettungshubschrauber in die Handchirurgie nach Bad Neustadt/Saale gebracht werden.

Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen der Polizei kann dem Schützen kein schuldhaftes Verhalten vorgeworfen werden.