Unmittelbar nach dem Oldtimerbrand (siehe Bericht oben) wurde die Haßfurter Feuerwehr am Freitag gegen 11.30 Uhr zu einem angeblichen Gefahrgutfund auf einem Parkplatz in der Kehlstraße gerufen.

Anwohner hatten über einen verdächtigen komischen Geruch geklagt, der aus einem kennzeichenlosen Anhänger mit Ölfässer und diversem Schrottmaterial stammte. Das Gebiet wurde im Umkreis von 100 Metern abgesperrt. Die Ein- und Ausfahrt des Kreisels in der Sailershäuser Straße war für den Verkehr nicht mehr möglich. Die Floriansjünger informierten über Lautsprecher die Anwohner, Fenster und Türen geschlossen zu halten.
Nach den Angaben von Kommandant Martin Volpert stellten die Floriansjünger unter Atemschutz Messungen an. Das Ergebnis war negativ.
Offenbar bestand keine Gefahr.


Die Hitze wa schuld

Während des Einsatzes meldete sich der Halter des Anhängers bei der Polizei und gab Entwarnung. Die Fässer waren mit Altöl, Bremsenreiniger und mit Kühlmittel befüllt. Vermultich wegen der Hitze gab es Gerüche.
Im Einsatz waren 20 Mann von den Feuerwehren Haßfurt und Sailershausen mit insgesamt sechs Fahrzeugen. Neben Kreisbrandrat Ralf Dressel, Kreisbrandmeister Stephan Biertempfel und einem Rettungswagen war auch der neue Leiter der Polizeiinspektion Haßfurt, Norbert Mohr, vor Ort. rr