23 Säcke Portland-Zement, 38 Säcke Trass-Zement, 26 Tonnen Sand, 28 Tonnen Mineralbeton und rund zehn Kubikmeter Sandsteine - es ist eine gewaltige Menge an Material, die Jahr für Jahr in die Sanierung der alten Stauferburg auf dem Königsberger Schlossberg angekarrt wird. Dahinter stehen die 294 Mitglieder der Schlossberggemeinde, die sich bei ihrer Gründung vor einigen Jahrzehnten das Ziel gesetzt hatte, die Burg zum Teil aufzubauen. Heute ist man froh, das Erreichte zu erhalten.

Das Thema Burg motivierte erneut 35 Königsberger, zur Jahresversammlung der Schlossberggemeinde zu kommen. Da informierte Burgvogt Eddi Klug über Entbuschungs- und Holzarbeiten rund um den Schlossberg und natürlich über die Hauptbaustelle Nordmauer, die 2011 zum Teil abgebrochen war. Nach wie vor bessern die ehrenamtlichen "Burgherren" die schlechten Sandsteine auf der gesamten Mauerlänge nach und nach aus.