In seine Amtszeit fielen die Erweiterung der Schulanlage, die Gründung des Schulverbandes, die Errichtung des Sportzentrums, die Ausweisung von Bauland, der Ausbau der Infrastruktur (Wasser, Kanal) und der Aufbau der Verwaltung nach den Eingemeindungen.
Während seiner Zeit als Bürgermeister war von Rotenhan jeweils stellvertretender Vorsitzender des Abwasserzweckverbandes Eltmann-Ebelsbach und des Zweckverbandes zur Wasserversorgung der Zeil-Ebelsbach-Gruppe. Danach gehörte er noch bis 1996 dem Gemeinderat an, war insgesamt also 31 Jahre kommunalpolitisch verantwortlich.

Auch im Kreistag

Von 1966 bis 1084 war von Rotenhan Kreisrat und hier zeitweise Vorsitzender des Rechnungsprüfungsausschusses. Er war ehrenamtlicher Verwaltungsrichter (1985 bis 1989), Mitglied des Bayerischen Landkreisverbandes (1978 bis 1984) und Mitbegründer der Sozialstation St. Hedwig. Für seine Verdienste erhielt von Rotenhan den „Innovationspreis der Deutschen Wirtschaft“ und den „Ernst-Pelz-Preis“. Die Gemeinde Ebelsbach verlieh ihm 1999 die Bürgermedaille.

Wohnsitz im Schloss

1947 hatte Friedrich Wilhelm von Rotenhan das Schloss, Hofgut, Weinberge und Wald in Ebelsbach, sein Vater Werner die Gärtnerei erhalten. Werner und Friedrich Wilhelm von Rotenhan, der durch Sortenversuche für die Landwirtschaft bekannt wurde, ließen das Schloss renovieren und machten es zum jahrzehntelangen Wohnsitz ihres Familienzweiges. Vor einigen Jahren hat Rotenhan das stark renovierungsbedürftige Schloss Ebelsbach verkauft. Rotenhan lebt heute im Landkreis Bamberg.