Gastredner Wilhelm Schneider, der Landratskandidat der CSU, war voll des Lobes über das Engagement der Frauenunion im Landkreis mit ihren Ortsverbänden Haßfurt, Knetzgau, Zeil, Ebern und Eltmann. Der Kreisverband hat 263 Mitglieder (45 waren anwesend).

Ute Ulbrich betonte, dass wichtige Wahlen vor der Frauenunion lägen. Dabei werde jeder Einsatz benötigt, sagte sie.

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit

Anschließend ließ sie ihr Herz sprechen mit dem Thema "Equal Pay Day" in Deutschland. Der war am 21. März und ist der Tag, bis zu dem Frauen nach Ablauf eines Jahres länger arbeiten müssen, um dasselbe Gehalt zu erzielen, das Männer bereits am 31. Dezember des Vorjahres haben.

Viele junge Frauen haben zwar laut Ute UIbrich inzwischen eine bessere Schulbildung, Hochschulabschlüsse und damit eine höhere Studienberechtigungsquote.
Sie nutzten sie aber seltener als Männer und wählten meist typische Frauenberufe, in denen die Entlohnung niedriger sei als in Männerberufen, bedauerte die Kreisvorsitzende. Bei gleicher Qualifikation und Tätigkeit verdienten die Frauen in manchen Berufen und Positionen immer noch acht Prozent weniger als männliche Kollegen.

Blick nach Berlin

Im Bundestag hätten die Frauen einen Anteil von rund 32 Prozent erreicht - auch wegen der Quotenregelung der Parteien. Am geringsten sei der Anteil bei der CDU/CSU mit etwa 21 Prozent.

Die Frauenunion setze sich, sagte die Vorsitzende, für die Wahlfreiheit einer jeden Frau ein, ob sie sich für die Kindererziehung oder den Beruf und ihre Karriere entscheidet. Deshalb werde ein flächendeckendes Angebot an Kindertagesstätten gebraucht, damit junge Frauen schneller in den Beruf zurückkehren können. Gebraucht würden auch flexible Arbeitsmodelle.

Neuwahl des Kreisvorstands

Die Neuwahl des Kreisvorstands brachte folgendes Ergebnis. Für weitere zwei Jahre als Vorsitzende wiedergewählt wurde Ute Ulbrich.

Ihre Stellvertreterinnen sind Dorothee Bär, Christiane Will, Barbara Hein, Sonja Lutsch. Schriftführerin wurde Maria Schlereth und die Schatzmeisterin Helga Schumacher. Die Beisitzerinnen sind: Elisabeth Ambros, Brunhilde Egelseer, Franziska Endres, Irene Kernwein, Wilma Frey, Sabine Steinhäuser, Barbara Schweinfest sowie Petra Lettang und Petra Frosch.