Wohl jeder erinnert sich an die Flutkatastrophe 2013, verursacht durch tagelange starke Regenfälle von Ende Mai und Anfang Juni. Als vielerorts Brücken, Straßen und Häuser überschwemmt wurden und die Menschen ihr Hab und Gut verloren, war die Spendenbereitschaft groß. Diese Situation nutzte ein 61 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Haßberge schamlos aus und sammelte - von Haus zu Haus gehend - angeblich Spendengelder für die Opfer der Flutwelle ein. Wegen Betrugs verurteilte ihn das Amtsgericht Haßfurt zu einer Geldstrafe von 540 Euro.

Der verheiratete Familienvater aus dem Maintal leitete früher eine eigene Firma, die jedoch längst pleite gegangen war. Als ehemals Selbstständiger hatte er keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld, und so befand er sich in argen finanziellen Nöten.