Die Stadt Eltmann unterstützt die katholische Bücherei auch in den kommenden drei Jahren jährlich mit einem Zuschuss von 1000 Euro. Im Namen des Gremiums würdigte Bürgermeister Michael Ziegler (CSU) die, wie er sagt, "wertvolle Arbeit der Bücherei". Der Zuschuss der Stadt sei hier gut angelegt.

Wie alle anderen Kommunen im Kreis passte auch Eltmann seine Abfallwirtschaftssatzung und die Gebührensatzung an die neuen Gegebenheiten an. Die wichtigste Neuerung ist die Umstellung der Sperrmüllabfuhr vom Hol- auf das neue Abrufsystem. Wer Sperrmüll hat, muss den Abfallwirtschaftsbetrieb verständigen, der schickt dann ein Müllauto vorbei.

In der Bevölkerung herrsche noch große Unkenntnis, wie das künftig funktionieren soll, erklärte Günther Hofmann. Das soll sich aber bald ändern, das Landratsamt plane für Ende des Monats eine groß anlegte Informationskampagne, kündigte der Bürgermeister an. Viel Unsicherheit gebe es auch darüber, welche Mengen an Sperrmüll im Wertstoffhof angenommen werden, führte Jürgen Kolbert an. Manchmal müsse jemand auch sein Sofa wieder mitnehmen, weil der Container voll ist.

Dazu erklärte der Bürgermeister, dass die Beschilderung am Wertstoffhof verbessert werde; außerdem seien die Wertstoffhof-Betreuer neu geschult worden, damit sie den Bürgern die neuen Regelungen fachlich richtig erläutern können. Die Müllgebühr in Eltmann bleibt von der Satzungsänderung unberührt auf gleicher Höhe.

Weil sich jemand über die Baustelle im Freibad wundern könnte, erklärte Bürgermeister Michael Ziegler, dass vereinbarungsgemäß der Gehbereich zwischen Nichtschwimmerbecken und Planschbecken erneuert wird. Baldmöglichst beginnen sollen auch die Arbeiten an der Mainbrücke Richtung Ebelsbach, an die außerdem ein Radweg angebaut wird. Dazu muss die Brücke aber halbseitig gesperrt werden, man werde sich also für den größten Teil des Jahres auf eine Ampelregelung einstellen müssen. Bauherr ist das Straßenbauamt.