Die Theaterwerkstatt Haßfurt, ein Zusammenschluss von Amateuren und Profis, wurde 1999 geboren. Sieben Jahre später entstand für die Profi-Schauspieler die Sparte Kindertheater - das ist auch nun wieder zehn Jahre her.
Mit großer Unterstützung des damaligen Bürgermeisters Rudi Eck war 2006 der Gewölbekeller der Stadthalle Haßfurt bezogen und zu einem kleinen Theater umgebaut worden. Am Samstagnachmittag lief dort die Premiere von "Alice im Wunderland" nach Lewis Carroll (1832-1898). Es ist eine der erfolgreichsten Kindergeschichte der Welt. Der Gewölbekeller war auch gut besetzt mit Eltern, Kindern und ihren Verwandten. Sie alle erlebten für 60 Minuten eine wunderbare Traumwelt voller Magie und Farben.


Abenteuerliche Reise

Zum Inhalt: Alice träumt im Garten vor sich hin und läuft dabei einem weißen Kaninchen hinterher. Die beiden fallen durch den Kaninchenbau , und so beginnt eine abenteuerliche Reise durch eine Wunderwelt. Da gibt es keine Langeweile wie im normalen Leben von Alice. Auf der Reise lernt Alice schräge und verrückte Figuren kennen: die Grinsekatze, den verrückten Hutmacher, eine Pfeife rauchende Raupe, den Märzhasen mit Verfolgungswahn und die tyrannische Herzkönigin. Alice und die Zuschauer merkten schnell, dass alle Regeln und Gesetze der langweiligen Erwachsenenwelt außer Kraft gesetzt sind. Alice gewöhnt sich schnell an die neue Welt und stellte sich mutig einigen Herausforderungen.


Das Personal

Wieder setzte die Gründerin und Leiterin der Theaterwerkstatt Haßfurt, Regisseurin Nina Lorenz, das schöne Spiel in Szene. Diesmal mit dabei waren - manchmal in mehreren Rollen - die Profi-Schauspieler aus dem Raum Bamberg, Olga Seehafer (Alice, Bühnenbild), Elena Weber (unter anderem Herzkönigin), Martin Habermeyer (weißes Kaninchen) und Felix Pielmeier (Hutmacher). Hinter den Kulissen wirkten mit Jakob Fischer (Musik/Technik) und Kostümbildnerin Chrysenda Sailmann.


Weitere Vorstellungen

Neben den Schulvorstellungen (noch bis 23. Dezember, werktags, 9 und 11 Uhr) sind weitere Vorführungen angesetzt am 4., 11. und 18. Dezember im Gewölbekeller jeweils um 15 Uhr.