Ob er Holländer oder Niederländer genannt wird, ist Nico Scholtens egal. Wichtiger ist die Qualität des Weines, der in Flaschen, Kisten, Tanks und Fässern im Keller lagert. Trocken soll er sein, sehr trocken. Das muss nicht jedem schmecken, Hauptsache Scholtens ist mit der Qualität seiner Produkte zufrieden. Vor mehr als 40 Jahren begann der gebürtige Niederländer, in Zell am Ebersberg Wein anzubauen. Es folgten drei Krisen und ein Happy End.

Das einzig typisch Holländische in Nico Scholtens Fatschenbrunner Weinstube sind die Käseplatten, die zum Rot- und Weißwein serviert werden. Weder trägt der Hausherr Holzschuhe noch stehen Tulpen in Vasen. Kein Wunder: Die überwiegende Zeit seines Lebens hat der gebürtige Apeldoorner in Franken verbracht.