Die Polizei musste zu mehreren Einsätzen ausrücken, auch der Notarzt eingreifen. Statt goldener Ohren setzte es ein gebrochenes Nasenbein, blaue Augen und heiße Ohren.

Zu mehreren Schlägereien kam es laut Polizeibericht in der Nacht von Samstag auf Sonntag in einer Diskothek in Unterpreppach. Die Kontrahenten, jeweils im Alter von ca. 20 Jahren, hatten bei ihrer Auseinandersetzung immer zu viel Alkohol genossen.

Bei einem der Geschädigten wurde das Nasenbein gebrochen, so dass er sich in ärztliche Behandlung begeben musste. Bei den anderen waren lediglich kleinere Blessuren zu beklagen.

Auf die jeweiligen Schläger kommt nun eine Anzeige wegen Körperverletzung zu. Wegen eines 20-Jährigen der laut Polizei offensichtlich zu viel Alkohol intus hatte, wurde in den frühen Morgenstunden des Sonntags ein Notarzt gerufen.

Der junge Mann aus dem südlichen Landkreis hatte zunächst in der Diskothek randaliert und war plötzlich in eine Art Bewusstlosigkeit gefallen.

Dieses Wechselbad der Gefühle, einmal randalieren, dann plötzlich kurz bewusstlos, hielt über einen längeren Zeitraum an.

Der anwesende Notarzt vermutete eine Alkoholintoxikation, dies auch in Verbindung mit anderen berauschenden Substanzen.

Der Patient wurde dann vorsorglich zur Beobachtung in das Krankenhaus in Ebern gebracht.
Bereits kurz vor Mitternacht hatte am Samstag ein Autofahrer der Eberner Polizei mitgeteilt , dass ein Fußgänger mitten auf der Staatsstraße bei Unterpreppach unterwegs sei. Dieser sei ziemlich verschmutzt und vermutlich schon mehrmals gestürzt.

Auf Höhe der ehemaligen Kaserne wurde diese Person dann stark alkoholisiert angetroffen werden. Der 21-Jährige aus Bamberg wurde zur Dienststelle verbracht. Von dort aus wurde seine Mutter verständigt, die ihn abholen sollte.

Der Betroffene wartete im Vorraum der Wache auf seine Mutter. Plötzlich fing er zu randalieren an und riss ein Fenster aus den Angeln. Zudem beleidigte er die Beamten aufs Übelste.

Der Heranwachsende wurde daraufhin gefesselt und in eine Zelle gebracht. Auch dort randalierte er weiter.
Als er dann auch noch Atemnot vortäuschte, musste der Rettungsdienst verständigt werden, der aber nach kurzer Begutachtung wieder abrücken konnte.

Als schließlich die Mutter eintraf und der Randalierer übergeben werden konnte, verließ dieser mit erhobenem Mittelfinger die Dienststelle. Den Störenfried erwartet nun eine Anzeige wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Sachbeschädigung.