Ein mysteriöser Schwund beschäftigte den Gemeinderat in seiner Sitzung am Montagabend: 2011 verschwand im Ort eine Menge Trinkwasser unerklärlich. Von Maroldsweisach wurden 28 300 Kubikmeter eingekauft, aber die Wasseruhren zeigten beim Verkauf fast 5000 Kubikmeter weniger an. Für Bürgermeister Werner Döhler (Bürgerliste) stellt diese Tatsache ein Rätsel und "unbefriedigende Situation" dar.
Zahlreiche Messungen, auch die Durchflussmenge in der Nacht, brachten bisher kein Ergebnis. In der Diskussion wurde herausgestellt, dass nur noch Kontrollen helfen, um das Verschwinden des Wassers aufzuklären. Eine Fachfirma hatte nach ihren Messungen ein Leck ausgeschlossen.
Vor dem Anschluss an Maroldsweisach hatten Friedhof, Sportgelände und ein Hydranten für Düngewasser einen nicht nachweisbaren Verbrauch verursacht. Seit dem Anschluss an Maroldsweisach werden diese öffentlichen Zapfstellen über die alte Quelle in Ermershausen versorgt. Nun sollen mit Nachdruck die Verluste aufgeklärt werden.