Das beste Gegenmittel ist immer noch Wasser. Und das in vielerlei Hinsicht. "Im Moment dürstet die ganze Pflanzenwelt", sagt Guntram Ulsamer, Kreisfachberater für Gartenbau und Landespflege in Haßfurt. Und nicht nur die, auch die Menschen verbrauchen jetzt viel mehr Flüssigkeit als sonst, sie schwitzen bei 35 Grad im Schatten (gemessen am Montagnachmittag in Zeil).

Der Körper verlangt nach Wasser. Da sind Pflanzen wie Menschen gar nicht so verschieden, nur dass (besonders junge) Pflanzen den Nachteil haben, sich kein Wasser beschaffen zu können: Denn bei einigen unter zweijährigen Gewächsen sind laut Ulsamer die Wurzeln noch nicht weit ausgebildet, sie können nicht aus tieferen Erdschichten Wasser ziehen. Daher empfiehlt er Hobbygärtnern, bei diesen Temperaturen "alle zwei Tage" zu gießen - "und dann kräftig". Auf offenen Wiesen ist derzeit an vielen Stellen Dürre zu beobachten.