Bürgermeister Stefan Paulus (CWG, SPD) freute sich, dass sich die Bürger von Eschenau stark eingebracht haben, um das Projekt Schritt für Schritt anzugehen. Es zeigt laut Paulus, dass sich die Eschenauer mit ihrer Ortschaft identifizieren und dem demografischen Wandel entgegenwirken.

Die Gesamtkosten für die Maßnahmen betragen 500 000 Euro, die mit einer staatlichen Förderung von 50 Prozent bis zu einer maximalen Höhe von 250 000 Euro bezuschusst werden. Das Amt für Ländliche Entwicklung in Unterfranken wickelt die Maßnahmen ab. Die Mittel für die Dorferneuerung stammen einerseits auf dem bayerischen Dorferneuerungsprogramm, aber größtenteils aus dem ELER-Fonds, wie Robert Stumpf vom Amt für Ländliche Entwicklung erläuterte.
Der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) ist das zentrale Instrument für solche Projekte in der Europäischen Union (EU) für die Förderperiode von 2007 bis 2013. Die Bauausführung übernimmt die Haßfurter Firma Dinkel-Straßenbau.

Die einzelnen Vorhaben

Bürgermeister Paulus erläuterte die einzelnen Maßnahmen, die in Eschenau angegangen werden und die die Wohn- und Lebensqualität im Dorf steigern sollen. In das Vorhaben ist die Neugestaltung des Kirchenvorplatzes mit dem Bau einer Parkfläche neben dem Friedhof einbezogen worden. Kirche und Friedhof liegen etwas außerhalb des Ortes auf einer Anhöhe, von Westheim her kommend. Ferner wird der Fußweg von der Kirche bis zur Kläranlage neu erstellt, der Weg gepflastert und die Wegführung geändert, ebenso wie der Weg von der Kläranlage bis zur Bergstraße, wobei das bestehende Pflaster ausgebaut und der Weg asphaltiert wird. Neugestaltet werden außerdem ein Teilstück der Bergstraße im Einmündungsbereich zur Kreisstraße sowie der Spielplatz gegenüber dem Feuerwehrhaus.

Paulus verwies auf Einschränkungen während der Bauarbeiten und bat um Verständnis dafür. Die Bergstraße und der Weg zur Kläranlage sind für den Autoverkehr während des Baus nur eingeschränkt befahrbar und für Fußgänger ganz gesperrt, so dass die Kirch- und Friedhofsgänger auf den Weg entlang der Kreisstraße ausweichen müssen.

Für die Neugestaltung des Kirchenvorplatzes wurde neben der Kirche eine Musterpflasterfläche angelegt. Anhand dieses Musters können die Eschenauer erkennen, wie die späteren Pflasterflächen aussehen sollen. Rund vier bis fünf Monate ist mit Behinderungen im Kirchenumfeld zu rechnen.