Insgesamt 2000 klimaresistente Baumsetzlinge sollen bis Ende 2021 Jahr im Landkreis gepflanzt werden. Mit dem Projekt "Landkreis Haßberge aktiv im Klima- und Umweltschutz" will der Landkreis einen Beitrag für die Natur in der Region leisten. Zielgruppe sind die Schüler, die durch waldpädagogische Führungen und Pflanzungen für den Umwelt- und Klimaschutzgedanken sensibilisiert und zu nachhaltigem Verhalten motiviert werden sollen.

Als eine der ersten Schulen hat das Regiomontanus-Gymnasium in Haßfurt über 100 junge Bäume gepflanzt. Auf dem breiten Grünstreifen in der Nähe der Dreifachturnhalle fanden sich die Akteure ein. Landrat Wilhelm Schneider dankte den Schülern des P-Seminars " -Sparer" und weiteren freiwillig daran teilnehmenden Jugendlichen für ihr Engagement. Die Elft- und Zwölfklässler waren seinerzeit sofort begeistert, als ihr Lehrer Michael Schuster das Projekt vorstellte. Auch die Schulleitung mit Oberstudiendirektorin Maria Eirich an der Spitze unterstützte die Pflanzaktion.

Die Kreis-Gartenfachberater Guntram Ulsamer und Johannes Bayer haben das Projekt zusammen mit dem Landratsamt geplant und umgesetzt. Tatkräftig unterstützt wurden sie hierbei vom Grünpflegebetrieb des Landkreises. "Wir pflanzen neben einheimischen Baumsorten auch welche, die aus dem Mittelmeerraum stammen", sagte Ulsamer. Neben Elsbeere, Feldahorn und Wildkirsche zählen beispielsweise Marone und Maulbeere zu den bevorzugten Sorten. Zusätzlich werden am Haßfurter Gymnasium auch 120 Sträucher gepflanzt, vor allem Sanddorn und Kornelkirsche.

Mit einer Spende von 7500 Euro unterstützt die Sparkasse Schweinfurt-Haßberge das Projekt. Vorstandsvorsitzender Peter Schleich überreichte einen Scheck und betonte die Wichtigkeit der Aktion. "Gerne fördern wir Initiativen, die dazu beitragen, dass es den Menschen in unserer Region gut geht."